Wer erfolgreich sein will, muss kreativ sein. Und Kreativität versteckt sich manchmal ganz hinten im Kopf. Kreativität liegt auch auf der Straße, heißt es manchmal. Das haben viele Kreativbedürftige entdeckt und nutzen das für sich. Crowdsourcing nennt sich das Ganze.
Wikipedia definiert das Phänomen so:
Crowdsourcing ist die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert bereitwillig Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt. (Quelle)
Das klingt jetzt verdammt negativ, ist es aber eigentlich gar nicht. Kurz gesagt, ist es einfach nur das Ideen-Finden-und-Sammeln-Lassen durch Andere. Viele Firmen betreiben dies inzwischen. Aufrufe wie „Findet einen passenden Namen für unser neues Produkt“ oder „Schickt uns eure Ideen für unser neues Logo“ prasseln auf Konsumenten ein, die sich dann eifrig daran machen, ihren Ideen freien Lauf zu lassen. Die Ideen werden gesammelt und das Unternehmen oder die Werbeagentur verwendet sie dann für ihre Kampagnen. Was hat der Konsument davon? Ganz einfach: er ist maßgeblich am Entstehungsprozess einer Kampagne oder eines Logos beteiligt, fühlt sich „mitgenommen“ und „integriert“ und wird Teil des Ganzen.
Und nun fragt sich der kreuzblende.de-Leser „Warum schreibt man hier so etwas, wenn es doch hier rund ums Radio geht?“
Die Lösung ist einfach. Immer wieder nutzen auch Radiosender das Crowdsourcing für sich und lassen dadurch Kampagnen entstehen. Eine Form des Crowdsourcings findet auch bei R.SA statt.
Unter dem Motto „R.SA soll schöner werden! Und Sie entscheiden mit…“ fragt man den Hörer nach seinen Wünschen, nach Lob und Kritik und Verbesserungsvorschlägen bezüglich des Programms und der Inhalte.
Mal schauen was draus wird.
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