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Studentenangebot bei +kreuzblende.de – 10% Rabatt auf Comedy-Workshop

17. März 2009

Studenten sparen bei +kreuzblende.de richtig. Auf den Comedy-Workshop „Lustig sind alle irgendwie – aber über Dich muss man lachen“ mit dem Dozenten Andreas Herrler, erhalten Studenten einen exklusiven Nachlass von 10 Prozent auf die Workshop-Gebühr. Um den Rabatt in Anspruch nehmen zu können, muss der Teilnehmer einfach eine Kopie seiner Immatrikulationsbescheinigung an +kreuzblende.de schicken.

Der erste Comedy-Workshop „Lustig sind alle irgendwie – aber über Dich muss man lachen“ findet am Wochenende 25./26.04.2009 in der media city leipzig statt.

Sollte dieser Termin ausgebucht sein, gilt der Rabatt auch für den zweiten Workshop am Wochenende 24./25.10.2009.

WICHTIG: Um ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen, ist die Teilnehmeranzahl auf 8 begrenzt.

Für eine Anmeldung nutzen Sie einfach unser Online-Anmeldeformular. Sie erhalten umgehend ausführliches Informationsmaterial zugeschickt.

Mehr Informationen zum Workshop und zum Dozenten Andreas Herrler finden Sie hier.

Workshop-Inhalte (Auszug)

-    Hörbeispiele und gemeinsame Auswertung: Was ist witzig, was nicht? Von der Serie bis zum Oneliner

-    Die Mathematik des Humors. Gibt es eine Formel, um einen guten Gag zu machen? Wir sammeln zu verschiedenen Themen Klischees, um uns die Grundlage für eigene Witze zu schaffen

-    Die Grenzen des Humors – wie gefährlich kann ein Witz im Radio werden? Worüber darf ich keine Witze machen (auch wenn es ein Harald Schmidt darf?) Warum verliere ich durch einen einzigen schlechten Witz mehr Hörer, als ich durch zehn gute Witze gewinnen kann?

-    Wie ich einen guten Witz mit einer miserablen Präsentation kaputt machen kann (und umgekehrt?)

-    Vorstellung der Comedy-Ideen der Teilnehmer – gemeinsamer Zugriff auf die Klischee-Sammlung – daraus entsteht die Anleitung für das Schreiben eigener Punchlines

-    Einzel- und Gruppenarbeit: Punchlines schreiben

Unser Ziel ist es, am Schluss des Workshops Witze erarbeiten und präsentieren zu können.

Neues Auto-Internet-Radio von Blaupunkt

18. Februar 2009

Blaupunkt stellt auf der CeBIT zwei Autoradios mit Webradio-Empfang vor. Die Autoradios Hamburg 600i und New Jersey 600i können via Bluetooth den Internetzugang eines UMTS-Handys nutzen und über diesen Internet-Radioprogramme streamen. Zur Auswahl stehen mehr als 16.000 Sender, die über das „miRoamer“-Webportal verwaltet  und ohne URL-Eingabe auf dem Radio ausgewählt werden können.

Die Markteinführung der beiden Webradios ist für die zweite Jahreshälfte 2009 geplant. Das Hamburg 600i für den konventionellen DIN-Schacht soll ca. 299 EUR und das New Jersey 600i als 2-DIN-Gerät rund 399 EUR kosten.

Wofür steht +kreuzblende.de eigentlich?

16. Februar 2009

Lange Rede, kurzer Sinn – mit wordle.net haben wir eine Tag-Cloud gebaut, die den Titel trägt „what is +kreuzblende.de about?“ Wer also in Kurzform wissen will, worum es bei uns geht, der klickt einfach mal aufs Bild.

what is kreuzblende about?

Showtreppe vom 09.02.2009 – KOSTENLOS

9. Februar 2009

+kreuzblende.de stellt jeden Tag eine kostenlose „Showtreppe“ zur Verfügung. Ab 08:00 Uhr kann diese im Blog oder im Twitter abgerufen werden. Für diesen Service arbeiten wir mit freshmedia -Inhaber Andreas Herrler zusammen, der für zahlreiche Radiostationen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz Showtreppen schreibt.

09.02.2009

„Wirtschaftsminister Glos tritt zurück. Der CSU-Politiker begründete den Schritt unter anderem mit seinem Alter. Er wird im Dezember 65 Jahre alt. Ja, liebe Bahn-Angestellten, es gibt noch Hoffnung: Mehdorn wird im Juli 67!“

Wer Lust bekommen hat, eigene Showtreppen zu machen – ganz einfach: +kreuzblende.de bietet einen Comedy-Workshop mit dem freshmedia-Inhaber Andreas Herrler an. Infos hier.

Moderatorenfutter: KOSTENLOSE Showtreppe – tgl. ab 08:00 Uhr (Mo.-Fr.)

8. Februar 2009
Andreas Herrler

Andreas Herrler

+kreuzblende.de stellt jeden Tag eine kostenlose „Showtreppe“ zur Verfügung. Ab 08:00 Uhr kann diese im Blog oder im Twitter abgerufen werden. Für diesen Service arbeiten wir mit freshmedia -Inhaber Andreas Herrler zusammen, der für zahlreiche Radiostationen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz Showtreppen schreibt.

Hier einige Beispiele:

01.02.2009 – „Bernd das Brot“ ist wieder da. Eineinhalb Wochen nach seiner Entführung wurde die Figur des Kinderkanals zufällig in einem Kellergewölbe entdeckt. „Bernd das Brot“ ist wieder da – ab sofort gilt für den Kinderkanal die eindringliche Warnung: „Bitte lassen Sie Ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt.“

02.02.2009 – Der Lotto-Jackpot wurde geknackt. Die 35 Millionen Euro gehen an einen Glückspilz aus München und an einen Mann aus dem niedersächsischen Weserbergland. Aus ein paar Euro Einsatz wurden 35 Millionen Euro – so eine Wahnsinnsquote erreicht man nur, wenn man bei der nächsten Hessen-Wahl auf einen Sieg der SPD wettet.

03.02.2009 – Die Daten-Affäre bei der Bahn ist wohl größer als gedacht. Nach einer ersten Kontrolle von 173.000 Mitarbeitern hat die Bahn 2005 angeblich noch mal alle Mitarbeiter überprüft. Bei den Mitarbeitern wurde überprüft, ob sie Verbindungen zu Fremdfirmen haben – oder zu gemeingefährlichen Terrororganisationen wie der GDL.

05.02.2009 – Die Bundesregierung will die Bahn-Affäre schnell aufklären lassen. Regierungssprecher Wilhelm machte klar, dass eine lückenlose Aufklärung gefordert sei. Politiker mehrerer Parteien fordern die Ablösung von Bahnchef Mehdorn. Und was rufen alle Kritiker Mehdorn geschlossen von der Bahnsteigkante aus zu? Richtig: „Zuuurücktreten, bitte!“

Wer Lust bekommen hat, eigene Showtreppen zu machen – ganz einfach: +kreuzblende.de bietet einen Comedy-Workshop mit dem freshmedia-Inhaber Andreas Herrler an. Infos hier.

„No Money No Air“: Studenten der Uni Leipzig entwerfen Plakat für MDR SPUTNIK

12. Januar 2009

Ab Dienstag, 13. Januar, sieht Leipzig rot. An 150 Standorten in der Messestadt wird das neue MDR-SPUTNIK-Motiv „No Money No Air“ plakatiert. Dieses entstand in Zusammenarbeit zwischen Universität Leipzig, der Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).

„Entwerfen Sie ein Plakat für MDR SPUTNIK, das den Nutzen der Rundfunkgebühren kommuniziert“, lautete der Auftrag von Sabine Tubbesing, MDR-Marketingchefin, Christian Kramer, Leiter Abteilung Rundfunkgebühren beim MDR sowie Uwe Oertel, MDR SPUTNIK, an die Studenten der Universität Leipzig.

 

Einen Monat hatten diese Zeit, um ein Motiv zu entwerfen. Anfang Dezember folgte die Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines so genannten Pitches. Gewonnen hat die Studentenagentur „Chili“. Ihr Slogan „No Money No Air – Rundfunkgebühren sichern Euch gutes Programm“ im knalligen rot-schwarz-weißem MDR-SPUTNIK-Design hat die Jury überzeugt.

 

„Den Studenten des ‚Chili’-Teams ist es auf hervorragende Weise gelungen, Slogan und Design miteinander zu verbinden“, freut sich die Marketingchefin des MDR, Sabine Tubbesing. „Wir haben uns bewusst für die Teilnahme an diesem Projekt entschieden, weil die Studenten der Universität Leipzig die gleiche Sprache sprechen wie die Zielgruppe von MDR SPUTNIK“, so Sabine Tubbesing weiter.

 

Das Siegermotiv wird als 18/1-Plakat (rund neun Quadratmeter) vom 13. bis 22. Januar an 150 Standorten in Leipzig zu sehen sein.

 

Das Studentenprojekt „Out-of-home-Medien“

Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig führt in Kooperation mit der Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH im Wintersemester 2008/09 das Projektseminar „Grundlagen und Praxis der Out-of-home-Medien” durch.

 

Im Rahmen dieses Seminars versetzen sich die Studenten in die Rolle einer Kreativagentur. Sie erhielten den Auftrag, für zwei Kunden ein Plakat zu entwerfen. Als Kunden fungierten der MDR und die Universität Leipzig. Die Universität gab die Entwicklung eines Plakats zur 600-Jahr-Feier der Alma Mater in Auftrag.

 

Zum Pitch stellten sich sechs kreative „Studentenagenturen“ – drei für den MDR („Chili“, „fajst design“ und „RAGBAG COMMUNICATION“) sowie drei für die Universität Leipzig („LiAnKe“, „Konrad PR“, „Colormari“).

 

www.sputnik.de

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Comedy –  Nachrichten – Moderation – Professionelle Radioworkshops bei www.kreuzblende.de

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kreuzblende.de-Tipp: Die Lösung für Podcaster, Sprecher und VJs

11. Januar 2009

Die Zeiten in denen Preise für professionelle Studiotechnik mit Einfamilienhäusern konkurrierten sind vorbei. Für schlappe 150 Euro gibt es von Samson das Studiomikrofon G-Track das die Soundkarte gleich eingebaut hat. Das Mikrofon in Großmembran-Studiooptik hat deshalb mehrere Regler und Schalter für Lautstärke und Signalquellen. Ein Anschluss für Kopfhörer und ein zusätzlicher Line-In sind ebenfalls vorhanden. Und jetzt wirds kinderleicht: Das Mikro einfach an den Mac (oder dieses andere System) anschließen, reinsprechen – fertig. Wir empfehlen zur Bearbeitung Logic Express 8. Jetzt gibt es für Radioleute keine Ausrede mehr nicht von zu Hause zu arbeiten.

Das Samson G-Track noch günstiger gibt es hier.

Die Seite vom offiziellen Hersteller gibt es hier.

Und natürlich wurde das Samson G-Track auch getestet. Die Tests gibt es hier.

+kreuzblende.de kooperiert mit freshmedia

25. November 2008

Leipzig: +kreuzblende.de bietet ab sofort täglich einen kostenlosen tagesaktuellen Witz aus der Feder von freshmedia-Inhaber Andreas Herrler an. „Vielleicht hört man diesen Witz bei der ein oder anderen Radiostation wieder“ hofft +kreuzblende.de–Macher Camillo Schumann. Neben dem täglichen kostenlosen Witz bietet +kreuzblende.de einen Comedy – Workshop mit dem erfahrenen Autoren Andreas Herrler an. Seit mehr als acht Jahren versorgt Andreas Herrler die Morningshows verschiedener Radiostationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem deutschsprachigen Teil Italiens mit Punchlines zu tagesaktuellen Themen. Bei +kreuzblende.de ist der Workshop „Witzig sind alle irgendwie – aber über Dich muss man lachen“ mit dem Comedy-Profi ab sofort buchbar.

+kreuzblende.de: MDR SPUTNIK Programmchef: „Das ist grotesk. Ich verstehe die Welt nicht mehr!“

29. Oktober 2008

Was darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet?

Ministerpräsidenten einigen sich auf Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag

Dresden:  Die Ministerpräsidenten haben sich in der vergangenen Woche in Dresden auf einen Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag geeinigt. Auszug aus der offiziellen Pressemitteilung:

„Der Föderalismus in der deutschen Medienordnung funktioniert und ebnet damit den Medien in Deutschland die Entwicklungsperspektive im digitalen Zeitalter.“

Dem Entwurf ging eine fast jahrelange Kampagne sowohl der privaten als auch der öffentlich-rechtlichen Sender voraus. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien, VPRT, warf den öffentlich-rechtlichen Sender vor, Zeitung im Internet zu machen.

Der Ministerpräsident von Baden Württemberg, Günter Oettinger, bezieht sehr deutlich Stellung zum Begriff der elektronischen Presse: “Es sei Aufgabe der Politik, hier eine „faire Grenzlinie“ zu ziehen, die sicherstelle, „dass die Zeitungen nicht durch das öffentlich-rechtliche Internet ausgehöhlt werden“.“

Damit das nicht passiert, haben sich die Ministerpräsidenten unter dem Druck der EU-Medienkommissarin Viviane Reding, auf Rahmenbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geeinigt. Hier die wichtigsten Punkte:

•    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass öffentlich-rechtliche Onlineangebote und Videotext ab 1. Mai 2009 grundsätzlich nur noch bis zu sieben Tage nach der Sendung auf Abruf bereitgehalten werden dürfen.

•    Sendungen bezüglich bestimmter Sportereignisse, wie WM-Spiele oder Spiele der 1. oder 2. Bundesliga, nur 24 Stunden danach.

•    Soll die Verweildauer von sieben Tagen bei sendungsbezogenen Angeboten verlängert, oder sollen nicht-sendungsbezogene Angebote gemacht werden, ist eine genaue Beschreibung Voraussetzung, ein „Telemedienkonzept“, das jeweils einen so genannten „Dreistufentest“ durchlaufen muss.

Über diese Entwicklungsperspektive, die Aushöhlung des Internets und über die wichtigsten Punkte des Rundfunkänderungsstaatsvertrages, wollen wir uns jetzt mit dem Programmchef von MDR SPUTNIK, Eric Markuse, unterhalten. MDR SPUTNIK setzt wie kein zweites Hörfunkprogramm auf das Internet als gleichberechtigten Ausspielweg und ist von den Beschlüssen betroffen.

Stephan Flad)

MDR SPUTNIK Programmchef Eric Markuse (Foto: Stephan Flad)

+kreuzblende.de: Herr Markuse, bekommt die Medienordnung in Deutschland durch den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag eine Entwicklungsperspektive?

Eric Markuse
: Die Frage ist, ob öffentlich-rechtliche Medien noch eine Entwicklungsperspektive haben oder nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat dies klar von der Medienpolitik gefordert. Aber herausgekommen ist ein Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der uns gewaltig ausbremst.

+kreuzblende.de: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk engagiert sich sehr stark im Internet. Können Sie die Befürchtungen nachvollziehen, dass durch dieses Engagement die Zeitungen ausgehöhlt werden könnten?

Eric Markuse: Wir engagieren uns im Internet, weil dies ein Verbreitungsweg der Zukunft ist. Weil wir hier auf junge Menschen treffen, die wir mit unseren Inhalten erreichen können. Der klassische Wort/Bildjournalismus funktioniert im Netz nicht mehr. Heute schließt man sich in Communities zusammen, hört dort Musik oder sieht Videos. Das sind Inhalte, wie der Rundfunk sie täglich produziert. Das hat mit „Elektronischer Zeitung“, wie es der Verlegerverband behauptet,  nichts zu tun. Ihren Rubriken-Anzeigenmarkt haben die Verlage schon vor Jahren ans Internet verloren. Jahrelang fehlte ihnen eine publizistische Idee, jahrelang wurde nicht investiert, jahrelang hat man das Internet als Konkurrenz gesehen und nicht als Chance begriffen. Jetzt kaufen diejenigen Großverlage, die es sich leisten können, mit altem Geld neue Portale, zum Beispiel StudiVZ. Sie fangen an, mit furchtbar schlechten Videos Fernsehen im Netz zu machen. Gleichzeitig haben sie öffentlich-rechtliche Sender als Ursache ihrer Misere ausgemacht und platzierten mit Hilfe der eigenen Medienmacht ihre zum Teil wirklich skurrilen Argumente. Ich plädiere für eine Partnerschaft mit den Verlagen, wie es auch schon ansatzweise praktiziert wird. Kein Verlag sollte sich vor einem Jugendkulturradio wie  SPUTNIK im Netz fürchten – die eigentliche Gefahr geht von den Googles dieser Welt aus, von weltweit agierenden Monopolisten, welche die Navigation im Netz und damit den Zugang zu Inhalten bestimmen. Wir sollten eine Allianz schmieden, die eine gewisse Größe aufbringt, um in einem global beeinflussten Wettbewerb zu bestehen.

+kreuzblende.de: Welches sind Ihre größten Kritikpunkte am 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag?

Eric Markuse: Vor allem sind die Sieben-Tage-Regelung und der Dreistufentest nichts anderes als eine bürokratische Wucherung, die Zeit kostet und Unsummen verschlingen wird. Ich mache es an einem konkreten Beispiel fest: SPUTNIK hat vor einem Jahr eine Programmwoche zum Thema Rechtsextremismus gesendet. Diese Radiobeiträge stehen seitdem im Netz. Dafür wurde SPUTNIK im Rahmen des Katholischen Medienpreises vor kurzem von der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet. Nach dem neuen Staatsvertrag hätten diese aufklärenden Angebote, die Jugendlichen zur politischen Orientierung dienen, nach einer Woche wieder aus dem Netz verschwinden oder einen Dreistufentest durchlaufen müssen. Diese Idiotie muss man sich mal vorstellen: Rechtsradikale dürfen ungehindert alle Spielarten von Volksverhetzung via Internet verbreiten. Und wenn wir im selben Medium aufklären wollen, dürfen wir dies praktisch nur eine Woche lang tun. Das ist grotesk; ich verstehe die Welt nicht mehr!

+kreuzblende.de: Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag soll im Mai 2009 in Kraft treten. Vorher muss dem Gesetz noch die Medienkommission in Brüssel zustimmen. Erwarten Sie noch grundlegende Änderungen?

Stephan Flad)

MDR SPUTNIK Programmchef Eric Markuse (Foto: Stephan Flad)

Eric Markuse: Ich fürchte, es wird keine grundlegenden Änderungen geben.

+kreuzblende.de:
MDR SPUTNIK setzt wie kein zweites öffentlich-rechtliches Hörfunkprogramm auf das Internet als gleichberechtigten Ausspielweg. Wie könnte sich das Angebot von MDR SPUTNIK, nach dem in Kraft treten des Rundfunkänderungsstaatsvertrages, verändern?

Eric Markuse: Was das Streaming unseres Angebots anbelangt, kann ich mit der Regelung leben. Aber die Sieben-Tage-Frist widerspricht komplett der Mediennutzung junger Leute. Einerseits verlangt die Gesellschaft von den öffentlich-rechtlichen Sendern, sich um die Jugend zu kümmern. Andererseits verbietet sie uns durch ein abstruses, bürokratisches und teures Regelwerk praktisch den Zugang zu moderner Kommunikation. Ich weiß noch nicht, welche Auswirkungen der Staatsvertrag auf das Programm von MDR SPUTNIK haben wird. Auf jeden Fall werden wir uns nicht entmutigen lassen und weiter sehr kreativ sein – auch im Umgang neuen Regeln.

+kreuzblende.de: Hat in Ihren Augen die Politik das Medium Internet überhaupt verstanden?

Eric Markuse: So, wie es derzeit aussieht, wohl kaum.

+kreuzblende.de: Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Rundfunkänderungsstaatsvertrag gibt es hier.

www.sputnik.de