Archiv für 'Kurios'Kategorie

Art on Air – von Radio als Kunst

2. Januar 2009

Radiomachen ist nicht nur Beruf sondern kann auch Kunst sein. Für manche jedenfalls.

Das beweist eine Austellung names „Art on Air “ im Neuen Museum Weserburg.

Radiokunst – das sind Werke, die Künstlerinnen und Künstler speziell für das Radio entwickelten: Klang- oder Geräuschkompositionen, Hörspiele, Aktionen oder Konzerte, Sound Performances, Satelliten-Klangskulpturen, Soundscapes, Radiokunst- Installationen, vernetzte (Medien-)Projekte bis hin zur elektroakustischen oder digitalen Musik. Einen Überblick über all das vermittelt noch bis zum 1. Februar 09 die Ausstellung «Art on Air» in der Weserburg. (Quelle)

Mehr Infos zur Austellung gibts hier.

Die ARD 2009 – von Politmagazinen bis hin zu Youtube

2. Januar 2009

Mit Beginn des neuen Jahres gibt es nicht einfach nur allerhand gute (oder auch schlechte) Vorsätze, sondern man steckt sich meist auch eine Unmenge an erfüllbaren oder weniger realistischen Zielen. Das macht natürlich auch die ARD. Laut Spiegel Online will die ARD vor allem im Superwahljahr 2009 auf die Politmagazine setzen und diese eventuell alle unter einem einheitlichen Namen zusammen fassen.  Ziel sei es hier, die Magazine als „Gesamtpaket der ARD“ erkennbar zu machen und natürlich trotzdem ihre Individualität zu wahren, so ARD-Intendant Peter Boudgoust.

Um die Zielgruppe der Jugendlichen zu stärken, sieht Boudgoust außerdem die Möglichkeit, sich auf einem eigenen Kanal bei Youtube zu präsentieren. Natürlich solle dies alles nur in einem werbe- und gewaltfreien Umfeld geschehen.

Wohin die Reise ARD konkret gehen soll, wird im kompletten Artikel erklärt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Politiker führen Wahlkampf-Blog bei hr-online

2. Januar 2009

Umfangreiches hr-online-Wahlangebot startet am 5. Januar 2009

Den Wahlkampf aus Sicht derer erleben, die ihn führen: neue Perspektiven ermöglicht jetzt ein Blog, mit dem hr-online vom 5. Januar an die heiße Phase des hessischen Wahlkampfs begleitet. Fünf Politiker der im Landtag vertretenen Parteien führen gemeinsam und abwechselnd Tagebuch im Netz, über Persönliches und Politisches, über Termindruck und Standdienste, über Ärger mit Plakaten und die Freude am Diskutieren. Sie schreiben als Beteiligte und als Betroffene. Begleitet von den Kommentaren der Blog-Leser reflektieren sie die Ausnahmesituation eines kurzen, gedrängten Wahlkampfs kurz nach dem Jahreswechsel.

Folgende Politiker schreiben unter http://wahl.hr-online.de:

  • Peter Beuth, CDU, direkt gewählter Abgeordneter aus dem Rheingau
  • Petra Tursky-Hartmann, tritt als unterlegene SPD-Direktkandidatin erneut im Wahlkreis Frankfurt IV an
  • Florian Rentsch, FDP-Fraktionsgeschäftsführer, Kandidat in Wiesbaden und auf Platz 5 der Landesliste
  • Kai Klose, politischer Geschäftsführer der hessischen Grünen und Gegenkandidat von Peter Beuth
  • Janine Wissler, seit 2008 für die Linke im Landtag und Kandidatin im Wahlkreis von Andrea Ypsilanti

Vom 5. Januar an erstellt die Redaktion außerdem eine werktägliche Netz-Presseschau mit Informationen und Lesetipps rund um die Wahl, als Artikel und als E-Mail-Newsletter. Zudem bietet der Hessische Rundfunk (hr) aktuelle Informationen erstmals auch über einen Twitter-Kanal an. Unter dem Nutzernamen „hronlinewahl“ finden Twitter-Leser eine Quelle, die sie zielgenau mit aktuellen und relevanten Informationen zur Wahl versorgt. Twitter ist ein Kurznachrichten-Dienst, der Botschaften auf die Länge einer SMS beschränkt, den Nutzern aber erlaubt, sich schnell miteinander auszutauschen.

Umfangreich und vielfältig wie nie zuvor: auf den Sonderseiten http://wahl.hr-online.de finden die Bürgerinnen und Bürger neben den aktuellen Nachrichten aus der hessischen Politik auch Porträts aller Wahlkreise mit den brisanten Themen vor Ort. Die Kandidaten der Parteien haben sich den Fragen von hr-online gestellt – die Nutzer haben die Möglichkeit, online nachzufragen. Bürgerinnen und Bürger erklären im Video, was sie als Ministerpräsident von Hessen tun würden. Partei-Positionen sind ebenso nachzulesen wie Hintergrund-Informationen zur Wahl und zur politischen Geschichte Hessens. Zudem gibt es eine Vorschau auf alle Sondersendungen des hr-fernsehens und der sechs hr-Hörfunkwellen. Am Wahlabend informiert hr-online in Echtzeit über alle Prognosen und Hochrechnungen. Hessenweite Ergebnisse sind ebenso zu finden wie Detail-Informationen zu allen Wahlkreisen und Gemeinden.

Der hr rechnet erneut mit einem großen Publikumsinteresse für das onlinejournalistische Angebot: bei der letzten Wahl im Januar 2008 nutzten über sechs Millionen Interessierte das hr-online-Wahlangebot.

Internet Radio: 24 mal Silvester feiern!

23. Dezember 2008

Alles ist relativ, auch Sylvester und Neujahr. Einen Tag lang knallen rund um den Globus die Sektkorken und begrüßen stündlich das neue Jahr. Den Anfang machen die Neuseeländer, dann zieht das Silvesterkonzert westwärts um die Erde.

Jedes Mal live dabei zu sein ist dank Internet Radio kein Problem. Die Redaktion des phonostar-Players hat zum Jahreswechsel eine Sylvesterreise mit passenden Stationen zusammengestellt, die über den kostenlosen phonostar-Player zu empfangen ist. Der Radiospaß beginnt Sylvester um 12 Uhr deutscher Zeit in Neuseeland und endet am Neujahrstag um 11.00 Uhr auf Honululu.

Mit dem phonostar-Player für Windows lassen sich Internet-Radiosender bequem hören, verwalten und aufnehmen. Zur Zeit finden sich über 4500 Radiosender aus der ganzen Welt in der phonostar-Datenbank.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Advent, Advent, das Radio brennt

11. Dezember 2008

Fest aufs Ohr: Jedes Jahr wieder quälen Plattenkonzerne und Popsternchen die Radiohörer mit unsäglichen Weihnachtsschnulzen. Weghören hilft nicht, genau Hinhören schon. In vielen Xmas-Klassikern verstecken sich herrlich absurde Textzeilen. einestages hat die besten gekürt.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Erste Plattform für Radiospot-Voting!

23. Oktober 2008

Deutschlands erster Publikumspreis für Radiowerbung / Erste Auszeichnung geht an „Klassik-Song“ der P&P-Studios

Auf der Online-Plattform spotcharts.de können sich Agenturen und Werbungtreibende ab sofort Monat für Monat mit ihren Radiomotiven direkt der Akzeptanz der Konsumenten stellen. Denn bei der neuen Spot-Meisterschaft der Radiozentrale und ihrer Mitgliedssender entscheidet nicht eine Fachjury hinter verschlossenen Türen, sondern erstmals das Publikum selbst. Jeden Monat wird im Online-Hörervoting ausgelotet, wer der Sieger der Hörerherzen ist und welche Macher und Werbekonzepte dahinter stehen.
Die SpotCharts sind eine Aktion der RADIOZENTRALE und ihrer Partnersender. Die Initiative RADIOZENTRALE – seit Herbst 2005 am Start – versteht sich als Botschafterin für den Werbeträger Radio im deutschsprachigen Raum und als gemeinsame Plattform öffentlich-rechtlicher und privater Radiostationen sowie branchennaher Unternehmen der Hörfunkindustrie.

Nach der Freischaltung der Prelive-Version haben sich die Hörer auch bereits für ihren ersten Lieblingsspot entschieden: Sie wählten den stimmgewaltigen „Klassik-Song“ für den Kunden Köln Ticket zum ersten Spot des Monats, den die P&P-Studios Audio Agentur erfolgreich in Szene setzte. „Wir betrachten die Auszeichnung durch die Hörer als wichtige Bestätigung unserer Arbeit. Die Hörer sind schließlich die Zielgruppe, für die wir Spots produzieren. Sie legen andere, emotionalere Bewertungskriterien zu Grunde“, freuten sich P&P-Geschäftsführer Stephan Nierwetberg und Verkaufschef Andreas Hille. Agenturen und Werbungtreibende haben die Möglichkeit, unter www.spotcharts.de ganz unkompliziert ihre Radiospots hoch zu laden.

Einfach auf der Homepage registrieren und mit einigen schnellen Klicks ein eigenes Profil anlegen. Unter dem Menüpunkt „Einreichen“ werden alle Informationen rund um das Spotmotiv eingegeben und der Spot eingepflegt. Voraussetzung ist, dass der Spot auch zur Ausstrahlung gekommen ist. Redaktionelle Trailer sind nicht zugelassen.

Die Teilnahme ist für Marktpartner und Hörer kostenfrei. Die Hörer werden vor allem über ihren Lieblingssender auf dieses neue Mitmachtool hingewiesen – und auch auf die attraktiven Preise, die es dabei zu gewinnen gibt. Die Gewinne werden von den Sender- und Vermarktungspartnern der Radiozentrale
gestellt, den Anfang machen ASS-Radio und RMS.

www.spotcharts.de

Wie man ein guter Journalist wird

22. Oktober 2008

Das Internet bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch viel Nützliches, wie Ratgeber, Erfahrungsberichte, Tricks und eben auch Tipps.

Dank des onlinejournalismblogs sind wir jetzt auf eine kleine, aber feine Tipp-Sammlung gestoßen, frei nach dem Motto „How to be a journalism student“.

Diese Tipps sollen nur kleine Anregungen sein, sind manchmal nicht ganz ernst zu nehmen und auch nicht in jeder Form anwendbar und demnach auch mit einem gewissen Augenzwinkern zu betrachten. Dennoch steckt in vielen von ihnen auch ein Fünkchen Wahrheit und sie sind von Journalismus-Studenten auch auf bereits „erprobte“ Journalisten im Alltag anwendbar.
Hier ein Auszug:

  • Read the news.
    Forget you have an opinion
    Know the difference between news and features
    Make contacts.
    Get a life.
    Don’t sit around waiting for an e-mail reply.
    Learn how to spell.
    Be open to new experiences.
    Read books.
    Know what the rules are so you can break them.
    Question everything you read and hear.
    Know what you want to get out of this — and chase it.
    Engage in conversation
    See stories from all angles
    Embrace the Web
    Be willing to fail
    Ask “Why?”
    Train and get skills in the basics of news media economics and management
    Don’t be afraid to ask „stupid“ questions
    Be curious.

Erklärungen dazu gibt es hier!

Nun gut, natürlich sollte man sich nicht auf diese Tipps verlassen. Die wirklichen Tipps gibts bei unseren Workshops.

Der WDR klärt auf. Und wie!

15. Oktober 2008

Werbung kann ja auf verschiedenen Wegen passieren.

  • Man kann kann ein Plakat aufhängen
  • Man(n) kann nackt über ein Fußballfeld während der Fußball-WM rennen
  • Man kann einen TV-Spot schalten
  • Man kann Flyer auf belebten Straßen verteilen
  • Man kann eine Leuchtreklame auf dem Auto befestigen
  • Man kann Telefonnummern einkaufen und Leute anrufen
  • Man kann mit einem Lautsprecher und Trillerpfeife pfeifend durch die Straße laufen
  • Man kann sein Produkt in einer TV-Serie platzieren

oder

  • Man klärt auf ganz seriöse Art und Weise über sich auf und tarnt seine Werbung als „Service“!

Die klassische und stilvollere Variante eben! So geschieht es auch grad in NRW. Hier scheinen anscheinend viele Fragezeichen auf den Köpfen der Menschen zu tanzen, wenn sie gefragt werden wozu sie eigentlich GEZ zahlen und wofür das gut sei.

„Das muss geändert werden“ denken sich die öffentlich-rechtlichen Radiomacher des WDR in NRW und klären jetzt auf. Nein, nicht über Bienen und Blumen, sondern über die wahren Vorteile und die Daseinsberechtigung der GEZ.

„Wann muss ich Rundfunkgebühren zahlen?“ „Wieso erhalte ich Post von der GEZ?“ und „Warum klingelt ein Gebührenbeauftragter an meiner Tür?“ Bei solchen Fragen und bei Problemen rund um das Thema Rundfunkgebühren können Ratsuchende ab sofort einen Service der Verbraucherzentrale NRW nutzen, der vom WDR gefördert wird. Sieben Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW im Sendegebiet der WDR-Lokalzeit Ruhr bieten als neutrale Instanz Information und Hilfe an – etwa wenn ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden soll oder wenn Paare nach ihrer Heirat doppelt zahlen. (Quelle)

Aha.

Und warum macht der WDR das?

Der WDR hat die Kooperation unter anderem ins Leben gerufen, um für mehr Transparenz im Hinblick auf die Arbeit der GEZ und der Gebührenbeauftragten des WDR zu sorgen. Ratsuchende finden nun in verschiedenen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW persönliche Ansprechpartner, die ihnen in Gebührenfragen kompetent zur Seite stehen. Bereits bestehende Beratungsangebote, wie zum Beispiel die der Abteilung Rundfunkgebühren des WDR, werden damit nicht ersetzt, sondern es soll den Bürgerinnen und Bürgern eine sinnvolle Ergänzung angeboten werden.(Quelle)

Wieder Aha.

Gut so. Dann werden die Fragezeichen über den Köpfen der NRW´ler wohl endlich verschwinden und sich in Ausrufezeichen umwandeln.

Na dann, immer im Sinne von: „Schon gezahlt?“

Ein Maulwurf auf Höhenflug – Talk mit René Marik

13. Oktober 2008
1LIVE, 29.10.2008, 23.00 – 24.00 Uhr
1LIVE Plan B – Talk

Wie man einen Maulwurf mit Sprachfehler zum Star der nationalen Comedy-Szene machen kann, das hat der Berliner René Marik in den vergangenen beiden Jahren eindrucksvoll bewiesen.

Die taz bezeichnet ihn als „Meister des Provisoriums“, die Süddeutsche nennt ihn einen „knuffigen Nuschler“, für die Frankfurter Rundschau ist er der „Master Of Puppenquatsch“. Und die Jury des Kabarettpreises Prix Pantheon würdigt ihn für das „großartig-subversive Comeback des Kasperletheater“.

Angefangen hat René Mariks steile Karriere als neuer Stern am deutschen Comedy-Himmel bei YouTube, wo er seine skurrilen Kleinkunst-Miniaturen zum ersten Mal der Öffentlich­keit zugänglich machte. Hunderttausende User sind in kurzer Zeit dem rauen Charme und Witz von Mariks blindem, cholerischem und leicht degeneriertem Maulwurf verfallen. Er selbst ist anscheinend nach wie vor am meisten überrascht über den Hype, den er mit seinen Puppen-Episoden ausgelöst hat.

Der Comedian René Marik ist auf Tour durch den Sektor und kommt zum Talk am 29. Oktober ab 23 Uhr in 1LIVE Plan B

Quelle: wdr.de

Und für alle, die jetzt nicht so richtig etwas mit einem Maulwurf mit Sprachfehler anfangen können, die können genau hier sehen, worum es sich dabei handelt :-)

Viel Spaß