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ffn-crazyphone mit Andrea Ypsilanti: Staatsanwaltschaft Hannover stellt das Verfahren ein!

12. März 2009

Niedersachsens Comedy-Sender Nr. 1: Humor siegt, crazyphone bleibt!

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat nach umfangreichen Ermittlungen das Verfahren gegen Jochen Krause, Comedyautor und Stimmimitator von radio ffn, eingestellt. Krause hatte im September 2008 ein „crazyphone“ mit Hessens SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti aufgezeichnet, dessen Ausstrahlung von der Hessischen SPD nicht genehmigt wurde. Wenig später tauchten Ausschnitte des Spaßtelefonats bei youtube.de auf, die Politikerin stellte daraufhin Strafanzeige.

Hannovers Staranwalt Götz-Werner von Fromberg, der Jochen Krause und radio ffn in dieser Angelegenheit vertrat, zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich für Jochen Krause, den bekannten Hannoverschen ffn-Comedian. Die Vorverurteilungen verschiedener so genannter Medienexperten und ihre Rechtsansichten gingen in diesem Fall ins Leere.“ Er hoffe, dass nach dem Scheitern der Strafanzeige nun ein Schlussstrich gezogen und die Gerichte nicht weiter mit dieser Angelegenheit beschäftigt werden.

„Der Humor hat gesiegt“, meint ffn-Programmdirektorin Ina Tenz: „Das ffn-crazyphone gehört zu den beliebtesten Comedyserien in Niedersachsen. Seit über 40 Jahren machen Sender in Deutschland Spaßtelefonate und noch nie hat  es allein wegen der Aufzeichnung eine Strafanzeige gegeben. Wir sind froh, dass es das crazyphone bei radio ffn weiterhin geben wird – trotz Humorlosigkeit von Frau Ypsilanti!“

FFH- und FAZ-Umfrage zur Landtagswahl 2009 in Hessen:

5. Dezember 2008

CDU und FDP vorn 34 Prozent für SPD-Kandidat, 41 Prozent für Koch

In Hessen zeichnet sich eine schwarz-gelbe Mehrheit ab. Sechs Wochen vor der Landtagswahl am 18. Januar 2009 liegt die CDU bei 41 Prozent, die FDP kommt auf  12 Prozent. Die SPD fällt auf 26 Prozent. Das wäre der tiefste Stand seit 1946. Die Grünen erreichen 12 Prozent, die Partei „Die Linke“ liegt bei 5 Prozent. Das ist das Stimmungsbild, wie es die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und von HIT RADIO FFH ermittelt hat.

Auch bei der Frage, wen sich die Hessen als Ministerpräsidenten wünschen, liegt Amtsinhaber Roland Koch (CDU) vor seinem Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), wenn auch weniger deutlich: 41 Prozent wünschen sich, dass Koch Ministerpräsident bleibt, 34 Prozent sprechen sich für Schäfer-Gümbel aus. 9 Prozent wollen weder den einen noch den anderen, und 16 Prozent können sich nicht entscheiden, weil ihnen Schäfer-Gümbel nicht ausreichend bekannt ist. 49 Prozent aller Wahlberechtigten wissen noch nicht, ob und wen sie wählen wollen.

Unter Koalitionsaspekten findet ein Bündnis aus CDU und FDP die größte Zustimmung: 47 Prozent der Befragten fänden Schwarz-Gelb gut. Auf die größte Ablehnung stößt eine Koalition aus SPD, Grünen und Linkspartei. 71 Prozent sind dagegen, nur 14 Prozent sind für Rot-Grün-Rot.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte zwischen Montag und Donnerstag dieser Woche 1145 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte am Telefon. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Hessen.

David McAllister zu Gast bei ffn!

21. Oktober 2008

CDU-Fraktionschef sprach den „Graf von Bederkesa“!

Heute war mit David McAllister, dem Vorsitzenden der Niedersächsischen CDU,  ein ganz besonderer Gast bei „Guten Morgen Niedersachsen“. In der neuen Frühstyxradio-Comedy „Der Graf von Bederkesa“ übernahm er selbst den Part des intriganten Grafen. 

Bravourös spielte der CDU-Vorsitzende aus Bad Bederkesa den Grafen David McTornister, der nur ein Ziel vor Augen hat:  Der mächtigste Mann im Reich der Niederen Sachsen zu werden und König Neowulff zu stürzen. Mit dabei waren die bekannten Frühstyxradio-Akteure Dietmar Wischmeyer, die Stimme König Neowullffs sowie Sabine Bulthaup, die die Erzählerin spricht.

McAllister zeigte sich begeistert von seiner Rolle in der Radioserie: „Für mich gehört es dazu, über mich selbst zu lachen und ich finde es ausgesprochen gut, dass endlich einmal eine Landesregierung die Hauptrolle einer Polit-Comedy spielt.“ Er beteuerte allerdings, dass es in der Realität anders aussieht: „Mit Christian Wulff arbeite ich eng zusammen, er selbst hat mich zu seinem Nachfolger als Landesvorsitzender ernannt und gemeinsam haben wir den Begriff des ‘Tandems’ geprägt“.

Im Gespräch mit ffn-Morgenmän Franky und Susan kam der CDU-Vorsitzende dann auch auf ein aktuelles Thema, das Crazyphone mit Hessens SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti, zu sprechen. McAllister selbst glaubte sich einmal als Crazyphone-Opfer: Die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel wollte McAllister im Februar 2003 zur Wahl zum CDU-Fraktionsvorsitzenden des Niedersächsischen Landtags gratulieren. „Ich dachte, da will mich jemand veralbern und habe das Ganze nicht ernst genommen, bis ich gemerkt habe, das ist ja wirklich Angela Merkel“.