Posts Tagged ‘MDR SPUTNIK’

Exklusiv: MDR SPUTNIK sucht Verstärkung

6. März 2009

MDR SPUTNIK, das Jugendkulturprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks, möchte sein Team erweitern. MDR SPUTNIK richtet sich mit seinem Programm in der Kernzielgruppe an junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die von ihrem Radiosender ein fundiertes, öffentlichrechtliches Informations- und Unterhaltungsangebot in der Ansprechhaltung und Musikfarbe ihrer Generation erwarten. Die Ausrichtung des Programms und der Tätigkeiten in der Redaktion ist multimedial. Deshalb sucht der Mitteldeutsche Rundfunk – Hörfunkdirektion – für MDR SPUTNIK in Halle ab sofort – zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet eine/n


Redaktionelle(n) Mitarbeiter(in) (in freier Mitarbeit)



Das Arbeitsgebiet umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:

- Kreative und zielgruppengerechte Umsetzung von Themen

- (Live-)Producing und Sendebegleitung der Morgensendung

- Erstellung von eigenen Beiträgen


Mindestvoraussetzungen:

- Abgeschlossene journalistische Ausbildung oder ein vergleichbarer beruflicher Werdegang

- Hörfunkerfahrung in der Sendebegleitung von Morgensendungen

- Erfahrung im medienübergreifenden Arbeiten

- Erfahrung im redaktionellen Umgang mit User Generated Content

- Sensibilität und Gespür für das Lebensgefühl der jungen Zielgruppe in Mitteldeutschland

- Bereitschaft zu wechselnden Einsätzen auch an Wochenenden


Die Honorierung richtet sich nach den einschlägigen Tarifbestimmungen. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:


Mitteldeutscher Rundfunk

MDR SPUTNIK

Jörg Wiesner

Gerberstraße 2

06108 Halle

oder per E-Mail:

joerg.wiesner@mdr.de

Die Stellenanzeige als Download.


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Von Litpop bis Szenekneipe – Neue Ausgabe von SPUTNIK-Magazin „Popkult“

27. Februar 2009

Radio zum Lesen gibt es jetzt wieder für SPUTNIK-Hörer in Mitteldeutschland. Die zweite Ausgabe des Magazins „Popkult“ wird dieser Tage über die Stadtmagazine von Magdeburg, Dessau, Halle und Leipzig verteilt.

 

Litpop 2009: Tanz das Buch!
MDR SPUTNIK feiert die Leipziger Buchmesse. Am 14. März im Neuen Rathaus. Nach dem großen Erfolg der Litpop-Premiere im vergangenen Jahr will MDR SPUTNIK auch 2009 wieder ein ganz besonderes Literaturfest auf die Beine stellen – mit einer Mischung aus Party und Literaturshow, mit Frischgedrucktem junger Autoren und musikalischen Liveacts. Mit dabei sind u.a. Sarah Kuttner („Mängelexemplar“) und Boris Fust („12 Stunden sind kein Tag“). Olli Schulz präsentiert doppelbödigen Indiepop vom Feinsten und ab 22.30 Uhr wird das Neue Rathaus dann zum coolsten Club der Stadt.

SPUTNIK SPRINGBREAK 2009
Bei der Planung für die Pfingstfeiertage helfen gleich drei prall gefüllte Doppelseiten in der neuen „Popkult“. Denn vom 30. Mai bis 1. Juni lädt das MDR Jugendradio wieder zum SPUTNIK SPRINGBREAK auf die Halbinsel Pouch bei Bitterfeld ein. Mit dabei Peter Fox, Thomas D., Polarkreis 18 und viele andere. Unter dem Titel „Fette Fingst Feierei“ gibt’s in „Popkult“ neben vielen Infos zu den Künstlern auch einen umfangreichen Serviceteil.

Außerdem in „Popkult“:

- Die angesagtesten Szenekneipen in Leipzig, Halle und Magdeburg
- Der Schauspieler Daniel Craig im Interview
- Futter für´s Handy, Player und Konsole
- Susanne bloggt aus Südafrika auf mysputnik.de
- Die Macher der English News bei SPUTNIK – Native Speaker

Popkult“ erscheint in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einer Auflage von 280.000 Exemplaren und liegt den Magazinen Spießer, AHA Halle, Frizz Leipzig, Kreuzer, LEO Dessau und Dates Magdeburg bei.

Die Online-Ausgabe gibt´s unter www.mdr-sputnik.de.

 Quelle: mdr

„No Money No Air“: Studenten der Uni Leipzig entwerfen Plakat für MDR SPUTNIK

12. Januar 2009

Ab Dienstag, 13. Januar, sieht Leipzig rot. An 150 Standorten in der Messestadt wird das neue MDR-SPUTNIK-Motiv „No Money No Air“ plakatiert. Dieses entstand in Zusammenarbeit zwischen Universität Leipzig, der Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).

„Entwerfen Sie ein Plakat für MDR SPUTNIK, das den Nutzen der Rundfunkgebühren kommuniziert“, lautete der Auftrag von Sabine Tubbesing, MDR-Marketingchefin, Christian Kramer, Leiter Abteilung Rundfunkgebühren beim MDR sowie Uwe Oertel, MDR SPUTNIK, an die Studenten der Universität Leipzig.

 

Einen Monat hatten diese Zeit, um ein Motiv zu entwerfen. Anfang Dezember folgte die Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines so genannten Pitches. Gewonnen hat die Studentenagentur „Chili“. Ihr Slogan „No Money No Air – Rundfunkgebühren sichern Euch gutes Programm“ im knalligen rot-schwarz-weißem MDR-SPUTNIK-Design hat die Jury überzeugt.

 

„Den Studenten des ‚Chili’-Teams ist es auf hervorragende Weise gelungen, Slogan und Design miteinander zu verbinden“, freut sich die Marketingchefin des MDR, Sabine Tubbesing. „Wir haben uns bewusst für die Teilnahme an diesem Projekt entschieden, weil die Studenten der Universität Leipzig die gleiche Sprache sprechen wie die Zielgruppe von MDR SPUTNIK“, so Sabine Tubbesing weiter.

 

Das Siegermotiv wird als 18/1-Plakat (rund neun Quadratmeter) vom 13. bis 22. Januar an 150 Standorten in Leipzig zu sehen sein.

 

Das Studentenprojekt „Out-of-home-Medien“

Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig führt in Kooperation mit der Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH im Wintersemester 2008/09 das Projektseminar „Grundlagen und Praxis der Out-of-home-Medien” durch.

 

Im Rahmen dieses Seminars versetzen sich die Studenten in die Rolle einer Kreativagentur. Sie erhielten den Auftrag, für zwei Kunden ein Plakat zu entwerfen. Als Kunden fungierten der MDR und die Universität Leipzig. Die Universität gab die Entwicklung eines Plakats zur 600-Jahr-Feier der Alma Mater in Auftrag.

 

Zum Pitch stellten sich sechs kreative „Studentenagenturen“ – drei für den MDR („Chili“, „fajst design“ und „RAGBAG COMMUNICATION“) sowie drei für die Universität Leipzig („LiAnKe“, „Konrad PR“, „Colormari“).

 

www.sputnik.de

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„UKW-Zwerg und Internet-Riese“: MDR Sputnik ist 15 Jahre alt

27. Dezember 2008

Halle. Der Radiosender hat nur wenige Frequenzen und doch seit seiner Gründung vor 15 Jahren eine treue Hörerschaft. MDR Sputnik, Nachfolger des DDR-Jugendradios DT64, kann nur in

S.Flad)

Eric Markuse (Foto: S.Flad)

Sachsen-Anhalt und in Nordsachsen im Radio empfangen werden – und selbst dort nur von jedem zweiten Einwohner. „Laut Media-Analyse haben wir pro Tag 158 000 Hörer im MDR-Sendegebiet“, sagt Programmchef Eric Markuse.

Hinzu kommen die Sputnik-Fans, die den Sender etwa in Berlin oder Dresden per Kabel empfangen können oder die ihn per Internet verfolgen. 20 000 bis 30 000 Zugriffe hat MDR Sputnik nach eigenen Angaben pro Tag auf den Internet-Livestream. „Wir sind UKW-mäßig ein Zwerg, aber im Netz ein kleiner Riese“, stellt Markuse fest.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

+kreuzblende.de: MDR SPUTNIK Programmchef: „Das ist grotesk. Ich verstehe die Welt nicht mehr!“

29. Oktober 2008

Was darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet?

Ministerpräsidenten einigen sich auf Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag

Dresden:  Die Ministerpräsidenten haben sich in der vergangenen Woche in Dresden auf einen Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag geeinigt. Auszug aus der offiziellen Pressemitteilung:

„Der Föderalismus in der deutschen Medienordnung funktioniert und ebnet damit den Medien in Deutschland die Entwicklungsperspektive im digitalen Zeitalter.“

Dem Entwurf ging eine fast jahrelange Kampagne sowohl der privaten als auch der öffentlich-rechtlichen Sender voraus. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien, VPRT, warf den öffentlich-rechtlichen Sender vor, Zeitung im Internet zu machen.

Der Ministerpräsident von Baden Württemberg, Günter Oettinger, bezieht sehr deutlich Stellung zum Begriff der elektronischen Presse: “Es sei Aufgabe der Politik, hier eine „faire Grenzlinie“ zu ziehen, die sicherstelle, „dass die Zeitungen nicht durch das öffentlich-rechtliche Internet ausgehöhlt werden“.“

Damit das nicht passiert, haben sich die Ministerpräsidenten unter dem Druck der EU-Medienkommissarin Viviane Reding, auf Rahmenbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geeinigt. Hier die wichtigsten Punkte:

•    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass öffentlich-rechtliche Onlineangebote und Videotext ab 1. Mai 2009 grundsätzlich nur noch bis zu sieben Tage nach der Sendung auf Abruf bereitgehalten werden dürfen.

•    Sendungen bezüglich bestimmter Sportereignisse, wie WM-Spiele oder Spiele der 1. oder 2. Bundesliga, nur 24 Stunden danach.

•    Soll die Verweildauer von sieben Tagen bei sendungsbezogenen Angeboten verlängert, oder sollen nicht-sendungsbezogene Angebote gemacht werden, ist eine genaue Beschreibung Voraussetzung, ein „Telemedienkonzept“, das jeweils einen so genannten „Dreistufentest“ durchlaufen muss.

Über diese Entwicklungsperspektive, die Aushöhlung des Internets und über die wichtigsten Punkte des Rundfunkänderungsstaatsvertrages, wollen wir uns jetzt mit dem Programmchef von MDR SPUTNIK, Eric Markuse, unterhalten. MDR SPUTNIK setzt wie kein zweites Hörfunkprogramm auf das Internet als gleichberechtigten Ausspielweg und ist von den Beschlüssen betroffen.

Stephan Flad)

MDR SPUTNIK Programmchef Eric Markuse (Foto: Stephan Flad)

+kreuzblende.de: Herr Markuse, bekommt die Medienordnung in Deutschland durch den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag eine Entwicklungsperspektive?

Eric Markuse
: Die Frage ist, ob öffentlich-rechtliche Medien noch eine Entwicklungsperspektive haben oder nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat dies klar von der Medienpolitik gefordert. Aber herausgekommen ist ein Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der uns gewaltig ausbremst.

+kreuzblende.de: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk engagiert sich sehr stark im Internet. Können Sie die Befürchtungen nachvollziehen, dass durch dieses Engagement die Zeitungen ausgehöhlt werden könnten?

Eric Markuse: Wir engagieren uns im Internet, weil dies ein Verbreitungsweg der Zukunft ist. Weil wir hier auf junge Menschen treffen, die wir mit unseren Inhalten erreichen können. Der klassische Wort/Bildjournalismus funktioniert im Netz nicht mehr. Heute schließt man sich in Communities zusammen, hört dort Musik oder sieht Videos. Das sind Inhalte, wie der Rundfunk sie täglich produziert. Das hat mit „Elektronischer Zeitung“, wie es der Verlegerverband behauptet,  nichts zu tun. Ihren Rubriken-Anzeigenmarkt haben die Verlage schon vor Jahren ans Internet verloren. Jahrelang fehlte ihnen eine publizistische Idee, jahrelang wurde nicht investiert, jahrelang hat man das Internet als Konkurrenz gesehen und nicht als Chance begriffen. Jetzt kaufen diejenigen Großverlage, die es sich leisten können, mit altem Geld neue Portale, zum Beispiel StudiVZ. Sie fangen an, mit furchtbar schlechten Videos Fernsehen im Netz zu machen. Gleichzeitig haben sie öffentlich-rechtliche Sender als Ursache ihrer Misere ausgemacht und platzierten mit Hilfe der eigenen Medienmacht ihre zum Teil wirklich skurrilen Argumente. Ich plädiere für eine Partnerschaft mit den Verlagen, wie es auch schon ansatzweise praktiziert wird. Kein Verlag sollte sich vor einem Jugendkulturradio wie  SPUTNIK im Netz fürchten – die eigentliche Gefahr geht von den Googles dieser Welt aus, von weltweit agierenden Monopolisten, welche die Navigation im Netz und damit den Zugang zu Inhalten bestimmen. Wir sollten eine Allianz schmieden, die eine gewisse Größe aufbringt, um in einem global beeinflussten Wettbewerb zu bestehen.

+kreuzblende.de: Welches sind Ihre größten Kritikpunkte am 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag?

Eric Markuse: Vor allem sind die Sieben-Tage-Regelung und der Dreistufentest nichts anderes als eine bürokratische Wucherung, die Zeit kostet und Unsummen verschlingen wird. Ich mache es an einem konkreten Beispiel fest: SPUTNIK hat vor einem Jahr eine Programmwoche zum Thema Rechtsextremismus gesendet. Diese Radiobeiträge stehen seitdem im Netz. Dafür wurde SPUTNIK im Rahmen des Katholischen Medienpreises vor kurzem von der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet. Nach dem neuen Staatsvertrag hätten diese aufklärenden Angebote, die Jugendlichen zur politischen Orientierung dienen, nach einer Woche wieder aus dem Netz verschwinden oder einen Dreistufentest durchlaufen müssen. Diese Idiotie muss man sich mal vorstellen: Rechtsradikale dürfen ungehindert alle Spielarten von Volksverhetzung via Internet verbreiten. Und wenn wir im selben Medium aufklären wollen, dürfen wir dies praktisch nur eine Woche lang tun. Das ist grotesk; ich verstehe die Welt nicht mehr!

+kreuzblende.de: Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag soll im Mai 2009 in Kraft treten. Vorher muss dem Gesetz noch die Medienkommission in Brüssel zustimmen. Erwarten Sie noch grundlegende Änderungen?

Stephan Flad)

MDR SPUTNIK Programmchef Eric Markuse (Foto: Stephan Flad)

Eric Markuse: Ich fürchte, es wird keine grundlegenden Änderungen geben.

+kreuzblende.de:
MDR SPUTNIK setzt wie kein zweites öffentlich-rechtliches Hörfunkprogramm auf das Internet als gleichberechtigten Ausspielweg. Wie könnte sich das Angebot von MDR SPUTNIK, nach dem in Kraft treten des Rundfunkänderungsstaatsvertrages, verändern?

Eric Markuse: Was das Streaming unseres Angebots anbelangt, kann ich mit der Regelung leben. Aber die Sieben-Tage-Frist widerspricht komplett der Mediennutzung junger Leute. Einerseits verlangt die Gesellschaft von den öffentlich-rechtlichen Sendern, sich um die Jugend zu kümmern. Andererseits verbietet sie uns durch ein abstruses, bürokratisches und teures Regelwerk praktisch den Zugang zu moderner Kommunikation. Ich weiß noch nicht, welche Auswirkungen der Staatsvertrag auf das Programm von MDR SPUTNIK haben wird. Auf jeden Fall werden wir uns nicht entmutigen lassen und weiter sehr kreativ sein – auch im Umgang neuen Regeln.

+kreuzblende.de: Hat in Ihren Augen die Politik das Medium Internet überhaupt verstanden?

Eric Markuse: So, wie es derzeit aussieht, wohl kaum.

+kreuzblende.de: Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Rundfunkänderungsstaatsvertrag gibt es hier.

www.sputnik.de

blogmedien: Nicht ganz “Allein, allein”

18. Oktober 2008

blogmedien: Die meisten Radiosender haben ihre Musikkompetenz längst verloren. Gedudelt wird nur das, was ohnehin schon Hit-Status hat. Für deutschen Nachwuchs wie “Polarkreis 18″ ist MDR-Sputnik eines der wenigen Refugien im Radio.

17. Oktober 2008. In dieser Woche gab “Radio PSR” eine “Hitgarantie” für die aktuelle Single der inzwischen in die Jahre gekommenen Boygroup “Boyzone” ab. Der Titel “Love You Anyway” wurde regelmäßig im Programm des führenden sächsischen Privatsenders eingesetzt, dazu “alle Hits aus Sachsen” – nur eben nicht von sächsischen Bands. Für Nachwuchs aus dem eigenen Freistaat stand keine Sendezeit zur Verfügung. Obwohl die Dresdner Indie-Band “Polarkreis 18″ mit ihrem Soundtrack zum Fantasie-Film “Krabat” in dieser Woche auf Platz 8 der deutschen Single-Charts eingestiegen ist, war “Allein, allein” bei “PSR” nicht zu hören. Auch die Musikredaktion des direkten öffentlich-rechtlichen Konkurrenten “MDR-Jump” setzt die Talente aus der sächsischen Landeshauptstadt bislang nicht ein.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Bonaparte gewinnen RadioAward für neue Musik

9. Oktober 2008

Sie heißen Bonaparte, kommen aus Berlin und stehen für alternativen Rock: Die Gewinner des RadioAward für neue Musik. Den Preis haben die drei ARD-Jugendprogramme MDR SPUTNIK, YOU FM (hr) und Fritz (rbb) gestiftet. Die Trophäe wurde im Rahmen der Popkomm in Berlin erstmals verliehen.

„Es ist schön, einen solchen Zuspruch für das zu bekommen, was man tut. Wir hoffen, dass der Preis uns hilft, über die Berliner Grenzen hinaus bekannt zu werden“, so Bonaparte-Sänger Tobias Jundt. Hinter Bonaparte verbergen sich bis zu 20 Bandmitglieder aus Ländern wie Panama, Neuseeland und Polen. Ihre Musik beschreibt die Alternativ-Rock-Band als „blaublütige Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom-Musik“.

Jury: „Die Entscheidung fiel nicht leicht“

„Wir haben vier Bands gehört, die nicht vergleichbar sind“, so Stefanie Kloß, Frontfrau der Band Silbermond und RadioAward-Jurorin. Die Rede ist von Bonaparte, Mein Mio (Berlin), Chapeau Claque (Erfurt) sowie Cargo City (Frankfurt am Main). „Die Bands haben alle ihren Sound gefunden und wissen, was sie wollen. Großes Kompliment“, lobt die Sängerin.

Dementsprechend schwer fiel die Entscheidung: „Am liebsten hätten wir den Scheck durch vier geteilt“, so Stefanie Kloß. An die Trophäe des RadioAward für neue Musik ist ein von Musikfirmen zur Verfügung gestellter Gutschein in Höhe von 5000 Euro für Musik-Equipment gebunden.

Bonaparte – eine Band, die man entdecken muss

„Bonaparte stehen auf jeden Fall für einen neuen Sound. Zunächst verwundert die Band – man muss sie erst für sich entdecken“, beschreibt die Musikexpertin Stefanie die internationale Formation.

Der Weg zum RadioAward für neue Musik

Bonaparte, Cargo City, Mein Mio und Chapeau Claque wurden von den Nutzern der Online-Plattform für neue Musik gewählt. Den Usern standen zehn Bands zur Auswahl, die vorab von den Musikredaktionen der drei ARD-Jugendprogramme bestimmt wurden – und zwar unter allen auf der gemeinsamen Online-Plattform registrierten Musikern.

Drei ARD-Jugendprogramme – eine Online-Plattform

Gemeinsame Sache machen die drei ARD-Jugendwellen MDR SPUTNIK, YOU FM (hr) und Fritz (rbb) bereits seit Dezember 2007. Sie betreiben zusammen eine Online-Plattform für neue Musik und unterstützen damit intensiv die Entwicklung junger Popkultur.

Diese vernetzte Plattform ist über drei Wege zugänglich: über www.mySPUTNIK.de, www.myYOU-FM.de sowie www.meinfritz.de. Wenn sich beispielsweise ein Musiker bei www.mySPUTNIK.de registriert, ein Profil anlegt und dieses mit Inhalten füllt, so kann exakt dieses Profil genauso von Nutzern der Seiten www.myYOU-FM.de und www.meinfritz.de betrachtet werden.

Quelle: MDR.de

MDR SPUTNIK: Aus Frust einen Menschen totgeschlagen – SPUTNIK Update sucht vor Ort Antworten

25. September 2008

Was ist der 16-Jährige für ein Typ? Welche Schule besuchte er? Wie hat die Schule versucht ihn zu fördern? Was für Jugendliche sind an dieser Schule? Welche Chancen haben solche Jugendlichen? Was kann man tun? Diesen und weiteren Fragen stellt sich in der Neubausiedlung Halle-Silberhöhe, wo die Tat geschah, Schulleiter Ludger Thieler live in der Sendung SPUTNIK Update nach 18 Uhr. Thieler hat den 16-Jährigen an einer Förderschule betreut.Silberhöhe ist das Wohngebiet vieler Jugendlicher. Auch die Rap-Gruppe „Sound Gladiators“ ist hier zuhause. Von Band-Mitglied Stefan Münx will MDR SPUTNIK -Reporterin Anna Pröhle wissen: Wie sieht das normale Leben in der Silberhöhe aus? Was sind die tatsächlichen Probleme? Wird das Wohngebiet einfach vergessen? Was kann man tun?

Als weitere Gesprächspartner sind Peter Patan, der Fanprojektleiter des Halleschen Fußball Clubs, sowie ein Vertreter der Polizei vorgesehen. Patan war der beste Freund des Opfers Uwe Menzel. Von ihm sollen die Hörer erfahren, was der Tote für ein Mensch war und wie er für den HFC gearbeitet hat.

MDR SPUTNIK geht in der Sendung SPUTNIK Update gemeinsam mit den Gesprächspartnern direkt am Tatort in Halle-Silberhöhe auf die Suche nach Antworten zu den Hintergründen einer schrecklichen Tat.

Heute Abend live im SPUTNIK Update, ab 18 Uhr. Moderation: Jörg Rüdiger Schneider

www.sputnik.de

RadioAward: die Finalisten stehen fest!

16. September 2008

Bonaparte (aus Berlin), Cargo City (aus Frankfurt am Main), Mein Mio (aus Berlin) und Chapeau Claque (aus Erfurt) – das sind die Finalisten, die am 8. Oktober 2008 auf der Popkomm um den ersten RadioAward für neue Musik kämpfen werden.

Der RadioAward ist ein Preis für Nachwuchsbands und wurde von den ARD- Jugendprogrammen MDR Sputnik, YOU FM (hr) und Fritz (rbb) ins Leben gerufen. Er wird in diesem Jahr erstmalig verliehen. Auf der gemeinsamen und vernetzten Online-Plattform der drei Radiosender können sich junge Bands und Künstler seit 2006 per Profil präsentieren. Die Musikredaktionen der Jugendprogramme wählten vorab zehn Bands aus, für die die User der Plattformen voten konnten. Die drei meist gewählten ziehen nun ins Finale ein.

Am 8. Oktober entscheidet dann eine prominente Jury, wer den RadioAward mit nach Hause nehmen wird. Die Jury besteht unter anderem aus der Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß, Alex Richter, Geschäftsführer der Künstleragentur Four Artists, und Patrik Majer, der schon Wir sind Helden produziert hat und natürlich aus den Musikchefs der drei Sender: Anke Groß, YOU FM (hr), Reinhard Bärenz, MDR SPUTNIK, und EC Zander, Fritz (rbb).

Die Popkomm, die Fachmesse für Musik und Unterhaltung mit kultigem Festivalcharakter, findet vom 8. bis 10. Oktober 2008 in Berlin statt.