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NDR Kultur präsentiert „Gefühlsausbrüche“: Roger Willemsen legt auf

6. Januar 2009

Termin: Montag, 12. Januar, 20.00 Uhr, Rolf-Liebermann-Studio, Hamburg Sendung: Freitag, 16. Januar, 20.00 Uhr, NDR Kultur

Willemsen und Jazz? Ein alte Liebe! Kaum einer versteht es so gut, seine Leidenschaft für Coltrane, Dolphy und Co. in Worte zu fassen wie der Hamburger Autor und Moderator. Keine seiner Kult-Sendungen in Funk und Fernsehen kamen und kommen ohne „Blue Notes“ aus:  Willemsens Woche, Willemsens Musikszene, Fernsehgespräch. Überall bester Jazz. Seine Filmporträts von Quincy Jones und Michel Petrucciani sind zeitlos schöne Dokumentationen. Willemsen und Klassik? Wir werden sehen! Zum ersten Mal öffnet der glühende Musikliebhaber seinen Klassik-Schrank und verliert auch hier sein Herz: an Baldassare Galuppi, Igor Strawinsky …

Am Montag, 12. Januar, führt der Musikkenner, Moderator und Autor ab 20.00 Uhr im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio durch seine Lieblingstitel aus Klassik und Jazz. „Gefühlsausbrüche“ ist ein musikalischer Abend voller Überraschungen in der Begegnung mit vertrauter wie mit neuer Musik, an dem die großen Gefühle im Mittelpunkt stehen. Willemsen fördert in seinem Programm unbekannte musikalische Schätze ans Licht und rückt bekanntere Stücke in ein neues. „Gefühlsausbrüche“ ist eine Kooperation von
NDR Kultur mit der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Karten zu 10 bis 14 Euro (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühr) gibt es im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif aus dem Netz der Deutschen Telekom; Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen), E-Mail: ticketshop@ndr.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Inhaber der NDR Kultur Karte erhalten 20 Prozent Ermäßigung im Vorverkauf und 50 Prozent Ermäßigung an der Abendkasse.

Gastrolle für Weltstar: Til Schweiger bei NDR 2 Comedy „Frühstück bei Stefanie“

22. Dezember 2008

Sendung: Dienstag, 23. Dezember, 7.17 Uhr und 8.40 Uhr, NDR 2

AOL

Quelle: AOL

Nach nur kurzen Verhandlungen am Rande eines NDR 2 Interviews war die Sensation perfekt: Schauspieler Til Schweiger verkörpert am Dienstag, 23. Dezember, in der Radio-Comedy „Frühstück bei Stefanie“ die Mutter des Lebenskünstlers Udo – neben Ritter Lanze aus „1 1/2 Ritter“ Schweigers zweite große Rolle in diesem Winter. Die NDR 2 Serienmacher Andreas Altenburg und Harald Wehmeier zeigten sich erfreut über die spontane Zusage des Fimstars und lobten, Schweiger hauche der erstmals bei „Frühstück für Stefanie“ auftauchenden Figur die nötige Seele ein und „kitzelt ihre spröde Weiblichkeit heraus“.

Wie klingt Til Schweiger als Udos Mutter? Und muss Bistro-Chefin Stefanie tatsächlich alleine Weihnachten feiern? Die Fans der Kultserie erfahren es um
7.17 Uhr und 8.40 Uhr sowie im Podcast-Angebot unter www.ndr2.de.

Eurovision Song Contest 2009: NDR sucht Direktkandidaten für das Finale in Moskau

16. Dezember 2008

Der NDR wird im kommenden Jahr einen Direktkandidaten zum Finale des Eurovision Song Contest (ESC) nach Moskau entsenden. Bewerbungen von Musikern, Textern und Komponisten, die in der russischen Hauptstadt für Deutschland antreten wollen, müssen bis zum 22. Januar 2009 beim Norddeutschen Rundfunk eingehen. 

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung: „Für 2009 nehmen wir uns ganz bewusst eine Auszeit vom bislang üblichen Verfahren des deutschen Vorentscheids. Wir erhoffen uns eine höhere Teilnahmebereitschaft von international erfolgreichen Künstlern, da wir ihnen den direkten Weg ins Finale in Aussicht stellen. Aufgefordert sind professionelle Sänger, Autoren und Komponisten, uns geeignete Musiktitel einzureichen. Eine Jury wird entscheiden, wer am 16. Mai 2009 beim Finale in Moskau für Deutschland auf der Bühne stehen wird.“ Durch die Auswahl im Frühjahr sei gewährleistet, dass „die Songs zum Zeitpunkt des Wettbewerbs noch frisch sind“, so Schreiber.

Die Bewerber-Songs müssen komplette Neukompositionen sein und dürfen nicht vor dem 1. Oktober 2008 veröffentlicht worden sein.

Die detailliertenTeilnahmebedingungen sind veröffentlicht auf der NDR-Website www.eurovision.de.

NDR Info: US-Experte rechnet mit Öl-Versorgungsengpässen

11. November 2008

Der renommierte US-Ölexperte Matthew Simmons hat den derzeit vergleichsweise niedrigen Ölpreis von rund 60 Dollar als „gefährlich“ bezeichnet. Auf NDR Info sagte Simmons, ein Preis von 60 Dollar führe dazu, dass westliche Ölkonzerne und auch die OPEC aufwendige Projekte einstellen und weniger Öl fördern würden. Die Nachfrage nach dem Rohstoff sei jedoch trotz der weltweiten Finanzkrise nicht signifkant gesunken. Deshalb rechne er damit, dass es schon in diesem Winter zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Sowohl Heizöl als auch Benzin und Erdgas könnten knapp werden, warnte Simmons. Er rechne damit, dass deshalb frühestens im Winter auch der Ölpreis wieder deutlich ansteigen werde. Simmons hält mittelfristig einen Preis von bis zu 300 Dollar für möglich.

Der texanische Investor sorgt seit Jahren mit Publikationen zum Ölangebot für Aufsehen. Unter anderem arbeitete er als Energie-Berater der US-Regierung. Bekannt wurde Simmons durch eine Studie über die Förderung in Saudi-Arabien. Darin vertritt er die These, dass auch die großen Ölfelder am Persischen Golf ihre Höchstfördermarken bereits überschritten haben.

Neue Radio-“Tatort“-Folgen bis 2010

10. November 2008

Mit dem Radio-«Tatort« geht es vorerst weiter. Die Hörfunkdirektoren der ARD beschlossen die Verlängerung des im Januar gestarteten Hörspielprojekts bis 2010, wie der Koordinator der Reihe, Ekkehard Skoruppa, der Nachrichtenagentur ddp sagte. Ab Mittwoch läuft zunächst der RBB-Radio-»Tatort« über die ARD-Frequenzen quer durch die Republik.

Mit dem Radio-«Tatort« geht es vorerst weiter. Die Hörfunkdirektoren der ARD beschlossen die Verlängerung des im Januar gestarteten Hörspielprojekts bis 2010, wie der Koordinator der Reihe, Ekkehard Skoruppa, der Nachrichtenagentur ddp sagte. Ab Mittwoch läuft zunächst der RBB-Radio-»Tatort« über die ARD-Frequenzen quer durch die Republik. Zum ersten Mal ermittelt das ungleiche RBB-Gespann aus Hauptkommissarin Katharina Holz und Oberkommissar Alexander Polanski inBerlin.

Das Buch für den RBB-Hörkrimi »Abriss« um den Mord in einer heruntergekommene Kneipe im Prenzlauer Berg und die Geldsorgen eines Box-Trainers stammt von Tom Peukert, der mit seinen Theaterstücken bekannt wurde. Die Sprechhauptrollen übernahmen Eva Kryll und Alexander Khuon.Als Boxer-Nachwuchs Nico ist der Schauspieler Oktay Özdemir dabei. Schauspieler Khuon, der bereits für über 50 Hörspiele im Studio stand, bescheinigt den Machern der Produktion – Regisseur Robert Schoen und Tontechniker Peter Avar – große Experimentierfreudigkeit. So entstanden einige »Abriss«-Szenen außerhalb des Studios, in einem Wagen, in einem Treppenhaus. »Das habe ich auch noch nicht erlebt«, sagt Khuon. Er hofft, dass sich die Radio-»Tatorte« ebenso etablieren wie der große Bruder im ARD-Fernsehen. In der Beziehung zwischen seiner Figur des jungen Ermittlers, der in der Freizeit Slam-Poetry vorträgt, und jener seiner Kollegin, die per Partnervermittlung nach dem zweiten Frühling sucht, seien viele Konflikte und spannungsreiche Situationen angelegt. »Denen würde ich gerne noch länger nachgehen«, sagt er. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. »Radio-Tatort«-Koordinator Skoruppa zufolge bekommen die Produktionen von Hörerseite viel positive Resonanz. Auch er hofft, dass die Reihe noch lange läuft. Allerdings sieht er auch Änderungsbedarf: Was im Fernsehen über Jahrzehnte erprobt sei, müsse sich bei den Radioproduktionen noch einspielen. Der »Radiotatort« sei »an vielen Stellen noch steuerungsfähig«, sagt er. Im Dezember folgt dann der NDR-»Radiotatort – Tod eines Tauchers«.

Der WDR startet im Januar mit einem aktuellen Thema: Dann ermittelt Undercover-Kommissar Nadir Taraki in einer Geiselnahme am Rande eines G8-Gipfels auf dem Bonner Petersberg. Erstmals soll dabei die Bundeswehr gegen Demonstranten eingesetzt werden. »Abriss“ hat am Mittwoch Premiere um 19.05 im RB Nordwestradio. Am Abend läuft der Krimi außerdem in Bayern 2 und RB Bremen Vier und an den Folgetagen in den übrigen Wellen. Im RBB wird der knapp einstündige Krimi am 17. November um 22.04 Uhr im SR 1 und Kulturradio ausgestrahlt, am 18. November um 20.00 Uhr in Radio Eins.

PRIX EUROPA 2008 – Die Gewinner stehen fest

28. Oktober 2008

ARD-Produktion ist Bestes Europäisches Radio Feature des Jahres Vier Preise gehen nach Frankreich

Am Samstag, den 25. Oktober, ging mit einer feierlichen Preisgala im Großen Sendesaal des rbb Haus des Rundfunks in Berlin die intensive Festivalwoche des PRIX EUROPA 2008 zu Ende. Der PRIX EUROPA ist der größte und wichtigste Medienwettbewerb für europäische Qualitätsproduktionen aus Fernsehen, Radio und Emerging Media. Mehr als 1.000 Medienprofis aus ganz Europa reisten an, um die besten Produktionen des Jahres zu wählen. Zwölf Sieger wurden in der Preisgala mit der begehrten Stiertrophäe des PRIX EUROPA und einem Preisgeld von je 6.000 Euro augezeichnet.

Derek Mooney aus Irland, einer der bekanntesten Fernsehmacher der grünen Insel und selbst einmal Preisträger des Wettbewerbs, moderierte die Gala. Filmregisseur Andreas Dresen, der mit seinem ersten Spielfilm einst den PRIX EUROPA gewann, übergab den Preis für das beste Drehbuch an die Autorin Alix Delaporte aus Frankreich für den Film „Fortunes“. Die finnische Schauspielerin Kati Outinen, der norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder, ARTE Präsident Gottfried Langenstein, David Kessler aus der Generaldirektion von Radio France und der Intendant des Nederlandse Programma Stichting NPS, Joop Dalmeijer waren u.a. weitere Laudatoren. Die Radiodirektorin der Europäischen Rundfunkunion Raina Konstantinova übergab den Preis für das beste Radiofeature an Autor und Regisseur Lorenz Rollhäuser und Redakteurin Ulrike Toma für die NDR-Produktion „Mutters Schatten – Kehraus im Elternhaus“.

Nominiert für den diesjährigen Wettbewerb waren 213 Produktionen aus 31 europäischen Ländern in acht Kategorien. Nach einer intensiven Festivalwoche standen die Sieger fest. Der Gewinner des Abends war Frankreich mit vier Preisen, allesamt ARTE-Produktionen oder -Koproduktionen. Je zwei Preise gingen an Polen und Großbritannien. Außerdem kamen je eine siegreiche Produktion aus Deutschland, Finnland, den Niederlanden und Rumänien. Lobende Erwähnungen erhielten Produktionen aus Bulgarien, Estland, Großbritannien (2), Irland, den Niederlanden, Norwegen (2), Österreich, Spanien, Schweden, der Schweiz und aus der Türkei.

Die Gewinnerliste finden Sie hier.

„Redezeit“ auf NDR Info in eigener Sache: Wie viel Qualität braucht das deutsche Fernsehen?

18. Oktober 2008

Zwischen Blödsinn und Bildung: Welche Qualität hat das Fernsehprogramm? Was denken die Zuschauer darüber? Shows und Musikantenstadl, politische Magazine und Literaturverfilmungen – die Bandbreite des Angebots im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist groß, die Diskussion um Qualität so alt wie das Medium selbst. Marcel Reich-Ranicki hat die Debatte um Quote und Qualität im Fernsehen kräftig angeheizt. Der Literaturkritiker wollte den Deutschen Fernsehpreis nicht annehmen, mit dem er für sein Lebenswerk geehrt werden sollte. Ranicki wünscht sich Bildung, Literatur und Theater im Fernsehen, keine Köche, Comedians oder „Deutschland sucht den Superstar“. Zahlreiche Politiker, Journalisten und Schauspieler sprangen dem Altmeister der Literaturkritik zur Seite und beklagen das „jämmerliche“ Niveau im deutschen Fernsehen.

Der NDR will wissen: Was sagen die Fernsehzuschauer? Intendant Lutz Marmor und Fernseh-Chefredakteur Andreas Cichowicz diskutieren mit den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern in der „Redezeit“ auf NDR Info: Was schätzen sie am NDR, an ARD und ZDF? Wollen sie mehr Politik und Kultur, mehr Bildung und Literatur, mehr gute Unterhaltung – und was ist das eigentlich?

Die Redezeit läuft am Dienstag, 21. Oktober, von 21.05 Uhr bis 22.00 Uhr auf NDR Info. Die Hörfunkprogramme des NDR und das NDR Fernsehen werden mit Vorberichten und Trailern auf die Sendung hinweisen. Die Telefone sind am 21. Oktober ab morgens geschaltet. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 18 5 8000 werden die Meinungen des Publikums entgegengenommen.

Der Norddeutsche Rundfunk will mit seinen Hörern und Zuschauern intensiver ins Gespräch kommen. Viermal im Jahr sind „Redezeiten“ auf NDR Info geplant. Erwünscht sind Fragen, Anregungen und Kritik zum Programm oder anderen Themen, die den NDR betreffen.

Rostocker Wissenschaftler an der Spitze des NDR Rundfunkrats

19. September 2008

Der NDR-Rundfunkrat hat auf seiner Sitzung am Freitag (19. September) in Hamburg einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzender an der Spitze des Gremiums steht jetzt der Rostocker Werkstoffwissenschaftler Dr. Karl-Heinz Kutz (59, parteilos). Dem vierköpfigen Vorstand gehören weiterhin an Dagmar Gräfin Kerssenbrock vom Naturschutzverband Schleswig-Holstein, Dr. Volker Müller von den Unternehmerverbänden in Niedersachsen und erstmals Ulrike Fürniß vom DGB Landesbezirk Nord in Hamburg.

Dr. Karl-Heinz Kutz war nach der Wende über viele Jahre Pressesprecher der Universität Rostock. Er gehört dem NDR-Rundfunkrat nunmehr bereits in der vierten Amtsperiode an. Kutz ist entsandt vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern. 2004, als der NDR die ARD-Geschäftsführung innehatte, war er auch Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz.

Zu den wichtigsten Aufgaben seiner künftigen Arbeit im NDR-Rundfunkrat sagte Kutz: „Wir wollen mit dafür sorgen, dass der NDR ein in allen Belangen qualitativ hochwertiges Programm macht, das den Bürgern gefällt, niemanden ausgrenzt und gleichzeitig für alle Altersgruppen attraktiv ist und bleibt. Deshalb müssen wir uns den elektronischen Medien mit ihren neuen programmlichen Möglichkeiten und den sich verändernden Ansprüchen und Gewohnheiten gerade junger Zuschauer und Zuhörer in besonderer Weise zuwenden. Mit all denjenigen, die beabsichtigen, die Rundfunkfreiheit einzuschränken und die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch überzogene bürokratische Verfahren in der Zukunftsentwicklung behindern wollen, werden wir uns auseinandersetzen.“ Viele Radio- und Fernsehangebote würden schon heute von jungen Nutzern online abgefragt, so Kutz. Diese Entwicklung werde sich in der Zukunft enorm verstärken. Kutz: „Deshalb darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht von modernen Verbreitungswegen, technischen Entwicklungen und neuen Darstellungsformen ausgeschlossen werden.“

Kutz kündigte an, seine Arbeit im NDR-Rundfunkrat und in dessen Vorstand wie in der Vergangenheit auf die Wahrung der politischen Unabhängigkeit und Rundfunkfreiheit des öffentlich-rechtlichen Senders zu richten. Besonderes Augenmerk werde er auch künftig darauf legen, einerseits die Kompetenz der Rundfunkratsmitglieder für die Bewältigung ihrer oft so schwierigen Aufgaben zu stärken und andererseits ein Höchstmaß an Konsens zwischen verschiedenen Interessengruppen herzustellen.

Der NDR-Rundfunkrat ist ehrenamtlich tätig. Die 58 Mitglieder des Gremiums sind in repräsentativer Weise von bedeutsamen gesellschaftlichen, konfessionellen und politischen Organisationen und Gruppen aus den vier NDR-Staatsvertragsländern – Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg – entsandt. Der Rundfunkrat überwacht die Einhaltung der Programmanforderungen und berät den Intendanten in programmlichen Angelegenheiten. Zu den gesetzlich festgelegten Aufgaben des Gremiums gehört u. a. auch die Wahl und Abberufung des Intendanten sowie des Verwaltungsrats. Dem Rundfunkrat obliegt die Genehmigung des jährlichen Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Vorsitz wechselt gemäß Staatsvertrag alle 15 Monate in der Reihenfolge Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.