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19. Februar 2009
Nach dem Aus für die Integrationswelle Radio Multikulti startet am Montag (23. Februar) das Webradio multicult2.0 sein Live-Programm. Im Mittelpunkt des Programms stehe von Montag bis Freitag das «CultMagazin», das Hörer mit aktuellen Nachrichten aus Politik und Kultur versorgen solle, teilte eine Sprecherin des Internetradios am Donnerstag mit. 
Im Tagesreport «Eingefangen» sollen Brennpunkt-Themen aus Berlin und Brandenburg behandelt werden. Tipps zu CDs und Filmen, eine internationale Presseschau sowie die Sendung «eco Mondo – Leben und Umwelt» werden den Angaben zufolge das Programm komplettieren. Nach 14 Jahren hatte der RBB am 31. Dezember Radio Multikulti eingestellt. Fünf Minuten später ging im Internet multicult2.0 auf Sendung.
Der RBB hatte die Einstellung mit Sparzwängen begründet. Projektleiterin Brigitta Gabrin betonte, dass sieben Wochen nach dem Sendestart ein «wichtiger Meilenstein» geschafft worden sei. Auf die von vielen Hörern gewünschte Frühsendung müsse noch gewartet werden, aber das Team arbeite mit Hochdruck am Ausbau der Kapazitäten. Die frühen Abendstunden beim Webradio sind muttersprachlichen Sendungen gewidmet. Als einziger Sender in Deutschland will multicult2.0 neben kurdischen oder arabischen Musikmagazinen sogar ein Programm in Vietnamesisch produzieren.
Mithilfe der neu entwickelten iMedia Software könnten Hörer einige Sendungen zeitgleich auch in deutscher Sprache verfolgen. In die Nacht begleiten sollen Musikmagazine aus Berlin sowie Sendungen von kooperierenden Radioanstalten aus Europa, Afrika und Südamerika. Das Webradio finanziert sich eigenen Angaben zufolge ausschließlich über Spenden. Die Beschäftigten arbeiten auf ehrenamtlicher Basis.
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11. Februar 2009
Im Pitch um eine Imagekampagne für den RBB Sender Radio Berlin 88,8 hat sich McCann Erickson Communications House (MECH) gegen mehrere Agenturen durchgesetzt. Unter dem Motto „Berlin hören. Pop fühlen“ macht der Sender mit Plakatmotiven auf Großflächen und Megalights auf sein Programm aufmerksam.
Als Key Visual dient ein poppig gestalteter, übergroßer Kopfhörer. Der wird den Berlinern im Laufe des Jahres noch mehrfach auf Verkehrsmitteln, in TZ-Anzeigen, TV-Spots im RBB Sender und auf Events begegnen.
MECH wurde 2001 in Berlin gegründet und bündelt mit rund 100 Mitarbeitern sämtliche Kommunikations-Disziplinen der McCann Worldgroup.
Quelle: horizont.net
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3. Februar 2009
Neue Struktur im Programmbereich / Weiterer Schritt in die multimediale Zukunft
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) legt am 1. Mai 2009 seine Fernseh- und Hörfunkdirektion zu einer multimedialen Programmdirektion zusammen. Statt bisher 13 getrennte Radio- und Fernsehbereiche wird es künftig nur noch fünf gemeinsame geben: 1. Information, 2. Kultur, 3. Neue Zeiten, 4. Service und Sport, 5. Zentrale Aufgaben Programm.
Der rbb ist der erste ARD-Sender, der mit dieser Organisationsform auf die Herausforderungen der modernen Medienwelt reagiert. Intendantin Dagmar Reim: „Wir wollen unser Haus zukunftsfähig machen. Der erste Schritt dazu ist die neue Struktur. Der zweite und entscheidende Schritt ist die medienübergreifende Zusammenarbeit von Fernsehen, Radio und Online. Die multimediale Programmdirektion ist kein Sparmodell.
Vielmehr wollen wir durch engere Planung und Abstimmung, durch kürzere Wege und durch die gemeinsame Nutzung von Audio und Video Freiräume gewinnen für besseres Programm.“ Im neuen Programmbereich Information sind künftig unter anderem die Radiowellen Inforadio, Antenne Brandenburg, radioBerlin 88 8, die Fernsehsendungen „Abendschau“, „Brandenburg aktuell“, „Klipp & Klar“ und „Kontraste“, die Regionalstudios in Cottbus und Frankfurt (Oder) sowie die Regionalbüros in Perleberg und Prenzlau zusammengefasst. Zum Bereich Neue Zeiten gehören unter anderem die Wellen Radioeins und Fritz sowie die Sendungen „Thadeusz“, „Dickes B“ und „Stilbruch“.
Zur neuen Programmdirektion gehören auch die Online-Angebote des Fernsehens und der Radiowellen. Bereits im Herbst 2008 hat der Rundfunkrat des rbb die jetzige Fernsehdirektorin Dr. Claudia Nothelle zur neuen Programmdirektion gewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. Mai an. Wer die fünf multimedialen Programmbereiche führt, wird in den nächsten Monaten entschieden.
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27. Januar 2009
Ab Donnerstag, 5. Februar, dem Beginn der Berlinale, werden
Radioeins-Hörer täglich ab 19.00 Uhr mit dem „Berlinale Talk“ aus dem Radioeins-Bus auf den Festivalabend eingestimmt.
Jörg Thadeusz und Andreas Müller präsentieren von hier aktuelle Themen und Reportagen. Von 21.00 bis 22.00 Uhr werden in den „Berlinale Sounds“ Soundtracks und Songs zum Thema Film vorgestellt. Radioeins-Kinoexperte Knut Elstermann lädt täglich von 22.00 bis 24.00 Uhr Prominente zum „Berlinale–Nighttalk“ in die „Maxx“-Bar im Cinemaxx am Potsdamer Platz. Zur Verleihung der Bären am Sonnabend, 14. Februar, gibt es
um 21.00 Uhr eine Sondersendung.
Seit 1999 lobt Radioeins gemeinsam mit dem Stadtmagazin Tip und dem „Panorama“ den Panorama Publikumspreis aus. Zum zehnjährigen Jubiläum kommen alle Gewinnerfilme der letzten zehn Jahre noch einmal auf die Panorama-Leinwand. Die Verleihung des diesjährigen Panorama Publikumspreises findet am Sonntag, 15. Februar, statt. Im Anschluss wird der Preisträgerfilm noch einmal aufgeführt. Radioeins berichtet über die Verleihung am Sonntag von 18.00 bis 19.00 Uhr live aus der „Maxx-Bar“ im Cinemaxx Kino.
Auch Kulturradio, radioBerlin 88,8, Antenne Brandenburg, Inforadio und Fritz berichten ausführlich über die Berlinale.
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27. Januar 2009
„Die Ohren mit dem Kopf verbinden“
Fritz, das Jugendprogramm vom Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), arbeitet ab sofort mit dem Verein Cultures Interactive zusammen, der Konzepte zur interkulturellen Jugendarbeit entwickelt und umsetzt. Geplant sind gemeinsame Workshops an Orten in Berlin und Brandenburg, bei denen jungen Menschen Einblicke in das Themenfeld „Neue Medien“ oder in die Geschichte des Rundfunksystems in Deutschland erhalten. Im Praxisteil können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die professionelle Arbeit bei Radio Fritz erleben und erlernen. Fritz-Journalistinnen und –Journalisten vermitteln Kenntnisse im Schreiben von Meldungen, Führen von Interviews, Moderieren, Konzipieren und Aufbauen einer Sendung. Auch medienkritische Ansätze werden mit den jungen Menschen diskutiert. In den Workshops von Fritz und Cultures Interactive setzen sich die Teilnehmer mit politischen Themen, wie der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland, und Themen wie Rassismus und Extremismus medial auseinander.
„Der kritische, eigenverantwortliche Umgang mit Medien ist heutzutage sehr wichtig. Wir freuen uns, mit unserem Partner Cultures Interactive, in diesem gemeinsamen Projekt junge Menschen für einen kritischeren Umgang mit Medien zu sensibilisieren, also ihre Ohren mit dem Kopf zu verbinden“, so Stefan Warbeck, Chefredakteur von Fritz.
Den Auftakt der Kooperation bildet der erste Workshop
vom 26. bis 29. Januar an der Berliner Virchow Schule in Marzahn. Mit dabei sind die Fritz-Moderatoren
Pyranja aka Anja Käckenmeister und Ole Stührmann sowie
der Redakteur und Reporter Philipp Börger. Die Ergebnisse
aller Workshops werden anschließend auf meinfritz.de, der Communityplattform von Fritz, veröffentlicht.
Cultures Interactive e. V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention. Er bietet mobile Projekttage, Fortbildungen und integrierte Konzepte der Jugendarbeit an, wie zum Beispiel KulturRäume 2010 und das Projekt cultures of berlin – gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Rechtsextremismus. Weitere Informationen finden Sie hierzu auf der Website www.cultures-interactive.de.
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Tags: Fritz, rbb
23. Januar 2009
Von „Aircheck“ bis „Whispers“: Alles über das Radiomachen lernen Schülerinnen und Schüler beim Radioworkshop 2009 des Schulradio-Network und Fritz vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Vom 5. bis 11. April haben interessierte Schüler die Möglichkeit, sich beim Radioworkshop „Grundlagen-Seminar Radio“ im brandenburgischen Jugenddorf Gut Gwenikow intensiv mit dem Thema „Radio“ auseinander zu setzen. Journalistinnen und Journalisten von Fritz vermitteln praktische Kenntnisse und geben einen Einblick in den Radioalltag.
In mehreren Arbeitsgruppen bekommen die Teilnehmer des Radioworkshops unterschiedliche Aspekte der Hörfunkproduktion vermittelt: Einführung in praktische und theoretische Grundlagen, Erstellung von Beiträgen und Interviews bis hin zur Produktion einer eigenen Sendung.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis Sonnabend, 31. Januar 2009, unter www.schulradio-network.de über den Ferienworkshop informieren und sich dafür anmelden. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 85,00 Euro pro Person inklusive Workshops, Übernachtungen und Vollverpflegung.
Schulradio–Network ist eine Initiative von Fritz, dem Jugendprogramm des rbb, und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).
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Tags: Fritz, radioworkshop, rbb
1. Januar 2009
Die Medienlandschaft in Berlin darf sich über eine innovative Idee freuen. Nachdem der Rundfunk Berlin Brandenburg den Radiosender Multikulti einstellt, gehen 15 Redakteure mit einer neuen Produktion online.

Quelle: ddp
Berlin - Nach 14 Jahren stellt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) um 22.00 Uhr die Integrationswelle „Radio Multikulti“ ein. Fünf Minuten später wird nach Angaben der Projektinitiatorin Brigitta Gabrin im Internet ein ähnliches Programm unter „multicult20.de“ auf Sendung gehen. Gesendet wird von dem Schiff „MS Heiterkeit All Around Music“, das in ein Studio umfunktioniert wurde. Auf der bisherigen Frequenz 96,3 von „Radio Multikulti“ soll das WDR-Programm Funkhaus Europa zu hören sein. Der RBB begründete die Einstellung mit Sparzwängen.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
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Tags: funkhaus europa, MultiCult 2.0, Multikulti, rbb, WDR
21. Dezember 2008
Für die Hörfunkwelle Radio Multikulti soll es Ersatz im Internet geben.
Zeitgleich mit dem Abschalten des Integrationskanals am 31. Dezember um 22.05 Uhr wird im Internet ein neues Projekt starten. Das teilte der Freundeskreis Multikulti am Freitag mit.
Dort sollen vertraute Stimmen und Formate zu hören sein. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hatte im Mai angekündigt, er müsse Radio Multikulti aus Kostengründen einstellen. Dagegen hatte es heftige Proteste von Hörern und Machern des Radiosenders gegeben. Ein Sprecher: „Wir werden dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeigen, dass es für ein solches Angebot aber Interesse von Hörern, Machern und finanziellen Unterstützern gibt.“
Quelle: 20 cent
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Tags: 20 cent, Multikulti, Radio Multikulti, rbb
5. Dezember 2008
Der Radiosender Funkhaus Europa wird ab 1. Januar 2009 auch in Berlin und Brandenburg ausgestrahlt. Damit entspricht der Westdeutsche Rundfunk (WDR), zu dem der
Integrationssender gehört, einem Wunsch des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), der sein Programm Radiomultikulti aus Kostengründen zum Jahresende einstellen muss. Dem rbb fehlen in der Gebührenperiode 2009 bis 2012 rund 54 Millionen Euro. Ursache dafür ist u. a. die hohe Zahl der Gebührenbefreiungen im Sendegebiet. Funkhaus Europa wird in Berlin künftig auf der Frequenz von Radiomultikulti (96,3 MHz) zu hören sein.
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Tags: funkhaus europa, rbb, WDR