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ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh kommt zu hr3

11. Dezember 2008

Die ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh (36) startet im kommenden Frühjahr mit ihrer eigenen Radiosendung in hr3. Die nötige Erfahrung dafür bringt sie mit, denn vor ihrer Karriere beim  Fernsehen hat sie bereits mehrere Jahre beim Radio moderiert: „Ich habe zum Hörfunk immer eine große Sehnsucht gespürt. Radio ist mein Zuhause. Ich freue mich über die Möglichkeit, neben meiner Arbeit beim Fernsehen jetzt auch bei hr3 zu moderieren.“ hr3-Chef Jörg Bombach sieht in Andrea Ballschuh die ideale Verstärkung für sein hr3-Team: „Mit Andrea Ballschuh gewinnen wir eine aufgeweckte Persönlichkeit, prägnante Stimme und erfahrene Moderatorin. Ich bin sicher, dass die Hörerinnen und Hörer mit ihr viel Spaß haben werden.“

Andrea Ballschuh arbeitete von 1994 bis 1999 bei dem Berliner Radiosender „94,3 rs2“ und moderierte dort unter anderem die Morgensendung. Die in Dresden geborene Ballschuh trat bereits mit elf Jahren als Ansagerin und Moderatorin beim DDR-Kinderfernsehen auf. 1996 arbeitete sie als „Wetterfee“ bei Deutsche Welle TV, danach war sie für SAT.1, Pro 7 und N24 tätig. Seit 2003 ist Ballschuh beim ZDF, moderiert dort das Vormittags-Magazin „Volle Kanne“ und begleitet TV-Zuschauer außerdem durch zahlreiche Unterhaltungssendungen. Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) moderiert sie seit 2004 unter anderem die Quizshow „Quickie“. Auch als Schauspielerin sammelte Ballschuh in Sendungen wie „Soko 5113“ und „Die Rosenheimcops“ bereits Erfahrungen.

CIVIS Medienpreis 2009 – Wettbewerb eröffnet

8. Dezember 2008

Europas beste Radio- und TV-Programme zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt

CIVIS – Europas Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt wird ab sofort in allen EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz ausgeschrieben. Gesucht werden Radio- und Fernsehprogramme, die sich in überzeugender Weise der Themen Integration und kulturelle Vielfalt annehmen – ohne Konflikte zu leugnen. Der Europäische CIVIS Medienpreis 2009 ist mit insgesamt 41.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 20. Januar 2009. showbinhtx

„Migration und kulturelle Vielfalt prägen immer stärker unseren Alltag. Integration wird zu einer der größten Herausforderungen von Politik und Gesellschaft – national, aber auch international. Den europäischen Medien kommt dabei eine verantwortungsvolle Aufgabe zu. Denn Medien bilden die Einwanderungsgesellschaft nicht nur ab – sie gestalten sie auch.“ Darauf verweist WDR-Intendantin Monika Piel, die Vorsitzende des CIVIS Kuratoriums, in ihrer Einladung zum europäischen CIVIS Wettbewerb 2009. Piel bestärkt darin Programmverantwortliche und Journalisten in Europa, sich intensiv mit Themen der europäischen Einwanderungsgesellschaft auseinander zu setzen.

Der CIVIS Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa zeichnet seit zwei Jahrzehnten Programmbeiträge im Radio und Fernsehen aus, die besonders geeignet sind, die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Glaubensgemeinschaften zu fördern. Die Rundfunkanstalten in Europa berichten in ihren Programmen bereits viel über Integration und kulturelle Vielfalt. CIVIS will diese Leistungen deutlich machen und zugleich durch beispielhafte Fälle aus ganz Europa wertvolle Anregungen vermitteln. Mit dem „European Young CIVIS Media Prize“ wird 2009 erneut ein europäischer Förderpreis für junge Journalistinnen und Journalisten sowie Studierende und Absolventen der Film- und Medienhochschulen ausgeschrieben, die nicht älter als 32 Jahre sind.

Zum CIVIS Medienpreis 2009 können alle Radio- und Fernsehbeiträge eingereicht werden, die in der Zeit vom 21. Januar 2008 bis 20. Januar 2009 im Radio und Fernsehen öffentlich gesendet wurden. Alle gestalterischen Formen sind zulässig. Der Festakt und die Fernsehpreisverleihung der CIVIS Medienpreise finden am 7. Mai 2009 in Berlin statt. Schirmherr ist der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering.

Gemeinsam für Integration und kulturelle Vielfalt!

Der Europäische CIVIS Medienpreis wird von der Arbeitsgemeinschaft der Landesrundfunkanstalten in Deutschland (ARD), vertreten durch den Westdeutschen Rundfunk (WDR), gemeinsam mit der Freudenberg Stiftung ausgeschrieben. Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), der Österreichische Rundfunk (ORF), die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR idée suisse), das Slowenische Radio und Fernsehen (RTV SLO), die Deutsche Welle (DW), der ARD/ZDF Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX, der deutsch-französische Kulturkanal ARTE, 3sat und die Europäische Rundfunkunion (EBU) sind Medienpartner.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), das Europäische Parlament, die Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) und die WDR mediagroup sind Kooperationspartner.

Organisiert wird der CIVIS Medienpreis von der CIVIS medien stiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Köln.

http://www.civismedia.eu

ffn bei großer ZDF-Spendengala „30 Jahre Ein Herz für Kinder“!

6. Dezember 2008

ffn-Morgenmän Franky überreicht Rekord-Spendensumme von 300.000 Euro an Thomas Gottschalk!

Eine stolze Summe von 300.000 Euro ist beim diesjährigen großen ffn-Spendenmarathon im Rahmen der Aktion „Hörer helfen Kindern“ zusammengekommen. Am Samstag, 6. Dezember, überreicht ffn-Morgenmän Franky stellvertretend für die ffn-Hörer den Spendenscheck bei der ZDF-Spendengala an Thomas Gottschalk. Franky ist begeistert vom Engagement der ffn-Hörer: „Es ist überwältigend, wie groß die Hilfsbereitschaft der Niedersachsen ist! Ich freue mich, dass ich im Namen unserer Hörer die Spenden übergeben darf.“

Um auch persönlich ein Zeichen zu setzen und Gutes zu tun, nimmt Franky ab 20.15 Uhr Anrufe bei der ZDF-Gala an der Spendenhotline entgegen. Unterstützt wird er dabei von zahlreichen anderen prominenten Größen, wie Boris Becker, Uschi Glas und Jan Josef Liefers. Bei so viel berühmten Kollegen wird selbst ein Profi wie Franky nervös: „Ich kann seit einer Woche nicht mehr ruhig schlafen! Schließlich ist auch Weltstar George Clooney bei der Gala dabei!“

Am 24. November hatte radio ffn zusammen mit dem sendereigenen Verein „Hörer helfen“ und in Zusammenarbeit mit ≥Ein Herz für Kinder“ zum Spendentag aufgerufen. Mit an der Hörer-Hotline saßen Schauspieler Uwe Ochsenknecht, VfL Wolfsburg-Trainer Felix Magath und der Fury-Frontmann Kai Wingenfelder! Die Summe in Höhe von 300.000 Euro kommt dem MHH-Palliativ-Projekt zu Gute: Der Verein krebskranker Kinder der Medizinischen Hochschule setzt sich dafür ein, dass unheilbar kranke Kinder zuhause betreut werden können.

Der Verein „Hörer helfen e.V.“ wurde am 27. Januar 1998 von radio ffn in Hannover gegründet. Er arbeitet ohne Verwaltungskosten, diese werden komplett von ffn getragen. Somit können die eingehenden Spenden zu 100 Prozent an die unterstützten Projekte und Einrichtungen weitergegeben werden.

„Redezeit“ auf NDR Info in eigener Sache: Wie viel Qualität braucht das deutsche Fernsehen?

18. Oktober 2008

Zwischen Blödsinn und Bildung: Welche Qualität hat das Fernsehprogramm? Was denken die Zuschauer darüber? Shows und Musikantenstadl, politische Magazine und Literaturverfilmungen – die Bandbreite des Angebots im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist groß, die Diskussion um Qualität so alt wie das Medium selbst. Marcel Reich-Ranicki hat die Debatte um Quote und Qualität im Fernsehen kräftig angeheizt. Der Literaturkritiker wollte den Deutschen Fernsehpreis nicht annehmen, mit dem er für sein Lebenswerk geehrt werden sollte. Ranicki wünscht sich Bildung, Literatur und Theater im Fernsehen, keine Köche, Comedians oder „Deutschland sucht den Superstar“. Zahlreiche Politiker, Journalisten und Schauspieler sprangen dem Altmeister der Literaturkritik zur Seite und beklagen das „jämmerliche“ Niveau im deutschen Fernsehen.

Der NDR will wissen: Was sagen die Fernsehzuschauer? Intendant Lutz Marmor und Fernseh-Chefredakteur Andreas Cichowicz diskutieren mit den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern in der „Redezeit“ auf NDR Info: Was schätzen sie am NDR, an ARD und ZDF? Wollen sie mehr Politik und Kultur, mehr Bildung und Literatur, mehr gute Unterhaltung – und was ist das eigentlich?

Die Redezeit läuft am Dienstag, 21. Oktober, von 21.05 Uhr bis 22.00 Uhr auf NDR Info. Die Hörfunkprogramme des NDR und das NDR Fernsehen werden mit Vorberichten und Trailern auf die Sendung hinweisen. Die Telefone sind am 21. Oktober ab morgens geschaltet. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 18 5 8000 werden die Meinungen des Publikums entgegengenommen.

Der Norddeutsche Rundfunk will mit seinen Hörern und Zuschauern intensiver ins Gespräch kommen. Viermal im Jahr sind „Redezeiten“ auf NDR Info geplant. Erwünscht sind Fragen, Anregungen und Kritik zum Programm oder anderen Themen, die den NDR betreffen.